Publikation von Prof. Dr. Torsten Gerriet Blum und Kolleg:innen
"Implementierung der Tabakentwöhnung in den Workflow des Lungenkrebsscreenings in Deutschland"
Ein Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP)
Zusammenfassung:
Sowohl die Tabakentwöhnung als auch ein Low-dose-CT-Screening bei Risikopersonen senken die lungenkrebsspezifische Mortalität und die Gesamtmortalität. Im Rahmen eines nationalen Screeningprogramms zur Früherkennung von Lungenkrebs muss die Tabakentwöhnung obligater Bestandteil der Beratung der Teilnehmenden sein. Hierdurch wird auch die Kosten-Nutzen-Effektivität des Screeningprogramms gesteigert. Im Rahmen des Erstgesprächs müssen Teilnehmenden des Screeningprogramms in Form einer Minimalintervention evidenzbasierte Maßnahmen zur Tabakentwöhnung angeboten werden. Bei nicht gewünschter Tabakentwöhnung müssen Teilnehmende des Screeningprogramms aktiv widersprechen (Opt-out-Regelung). Die Kosten für die Tabakentwöhnung inklusive der Kosten für eine entzugshemmende Medikation sind durch die Gesetzliche Krankenversicherung vollständig zu übernehmen.
Rupp A, Sohrab S, Pankow W et al. Implementierung der Tabakentwöhnung in den Workflow des Lungenkrebsscreenings in Deutschland. Pneumologie (efirst). doi:10.1055/a-2363-5780
Links zur Publikation:
Thieme E-Journals - Pneumologie / Abstract (thieme-connect.de)
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Wissenschaftliche Ansprechperson:
Prof. Dr. Torsten Gerriet Blum
Professur für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie
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