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Gruppe Analyse
Name Google-Tag-Manager
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Anbieter Google LLC
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Zweck Tracking
Erlaubt
Gruppe Externe Medien
Name Youtube
Technischer Name YSC,
Anbieter Google LLC
Ablauf in Tagen 14
Datenschutz https://policies.google.com/privacy
Zweck Youtube-Player Funktion
Erlaubt

Institute of Psychosocial Research for Health Promotion and Intervention (IHPI)

 

Erforschung positiver Entwicklung von Individuen und Gruppen und ihren Fähigkeiten, mit Herausforderungen umzugehen und Entwicklungspotentiale in sozialen Kontexten zu verwirklichen

Die Forschung im Bereich der psychosozialen Gesundheit, mit all ihren Facetten von der Sozialen Arbeit, der Organisationspsychologie bis zur Psychotherapie untersucht ein breites Spektrum zum Wohlbefinden von Individuen und ihren Fähigkeiten, mit Herausforderungen umzugehen und ihre Entwicklungspotentiale in sozialen Kontexten zu verwirklichen.

Institutskoordinator:in

 


Aufgaben

Unsere Kernaufgabe ist die Untersuchung der Faktoren, welche die psychosoziale Gesundheit beeinträchtigen oder sie aufrechterhalten und fördern. Außerdem werden Ressourcen und Barrieren beim Zugang zu förderlichen Faktoren der psychosozialen Gesundheit erforscht. In den einzelnen Arbeitsgruppen befassen wir uns sowohl mit der Erforschung von Grundlagen gesundheitsrelevanter Phänomene im Kontext verschiedener Lebenswelten (z.B. Familie, Schule, Studium, Arbeitstätigkeit, Organisationen, Strafvollzug) als auch mit der Entwicklung und Evaluation von Präventions- und Interventionsansätzen zur Verbesserung der bio-psycho-sozialen Gesundheit.

  • Befähigung emotionale, soziale und intellektuelle Ressourcen zu erwerben, zur Überwindung psychischer/verhaltensbezogener Probleme
  • Etablierung von evidenzbasierten Programmen zur psychosozialen Unterstützung von Individuen, Familien und Organisationen mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Entwicklung zielgruppenspezifischer Psychotherapieansätze und -methoden
  • Versorgungsforschung im Bereich psychosozialer Gesundheit
  • Entwicklung multidimensionaler Instrumente zur Erfassung psychosozialer Ressourcen und Belastungen in verschiedenen Lebensbereichen
  • Evaluation psychosozialer Interventionen zur Förderung eines gesunden Lebensstils
Forschung

Forschungsfelder

  • Dimensionen und Faktoren psychosozialer Gesundheit und Krankheit von Kindheit bis sehr hohes Alter
  • Individuelle und soziale Ressourcen für adaptives Verhalten
  • Randomisiert-kontrollierte Psychotherapiestudien
  • E-Mental Health
  • Entwicklung, Implementierung und Evaluation von theoriebasierten Interventionen zur Gesundheitsförderung
  • Soziale Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Ausbildung
  • Straftäterrehabilitation
  • Weiterentwicklung psychologischer Forschungs- und Analysemethoden

Methoden

  • Experimentelle und korrelative Ansätze
  • Partizipative Sozialforschung
  • Neurokognitive Ansätze
  • Qualitative Verfahren
  • Simulationen
  • Ambulatorische Assessment Studien
  • Repräsentative Surveys
  • Fragebogenstudien

Wissenschaftliche Infrastruktur am Standort

  • Psychotherapeutische Hochschulambulanz
  • Verhaltenslabore
  • Testbibliothek
  • Methodenberatung
Arbeitsgruppen und Kollegium

AG Research in Organizational Behavior (RIO)

Forschungsbereiche und -ziele

Menschen verbringen einen großen Teil ihrer Zeit – pro Tag ca. 8 Stunden über 35-40 Jahre hinweg – bei der Arbeit oder im Kontext von Organisationen. Im Fokus der Forschung der Arbeitsgruppe Research in Organizational Behavior (RIO) steht die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen im Kontext von Arbeit und Organisationen langfristig gesund, engagiert und leistungsfähig sein können.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe bedienen sich in ihrer Forschung diverser quantitativer (z.B. experimentelle Designs, Befragungsdaten, Machine Learning, Multi-Level-Designs, Simulationen) und qualitativer methodischer Zugänge (z.B. Interviews). Wenn möglich, orientiert sich die Forschung der Arbeitsgruppe an den Open Science Prinzipien.

Forschungsfelder
  • Diagnostik und Fragebogenentwicklung
  • Diversität
  • Führung und Führungskräfteentwicklung
  • Gesundheit und Arbeit
  • Kreativität, Innovation und Veränderungen in Organisationen
  • Organisationskultur und Organisationsklima
  • Positive Organisationspsychologie
  • Diagnostik und Fragebogenentwicklung
  • Diversität
  • Führung und Führungskräfteentwicklung
  • Gesundheit und Arbeit
  • Kreativität, Innovation und Veränderungen in Organisationen
  • Organisationskultur und Organisationsklima
  • Positive Organisationspsychologie
Mitglieder
  • Prof. Dr. Alexander Pundt, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie
  • Prof. Dr. Franziska Pundt, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie mit Schwerpunkt Personalpsychologie
  • Prof. Dr. Timo Lorenz, Juniorprofessur für Arbeits- und Organisationspsychologie
  • Mona Algner, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Promotionstipendiatin
  • Charlotte-Sophie Diekmann, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Doktorandin
Aktuelle Projekte

Improving Employability of Autistic Graduates in Europe (2018-2022)
Gefördert durch Erasmus+ (Project Reference: 2018-1-UK01-KA203-048276)
Projektbeteiligte: Prof. Dr. Timo Lorenz, Mona Algner, Leeds Beckett Unversity (Leitung), University Toulouse, Helsinki University, Vrije University Amsterdam

Weblink

Kooperationspartner:innen
  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • Freie Universität Berlin
  • Goethe Universität Frankfurt
  • Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Masaryk University
  • Universität Potsdam
  • University of Texas at San Antonio
Zentrale Publikationen

Aboagye, E., Muschalla, B., Lorenz, T., & Grimani, A. (2023). Research Topic: Hard Facts or Half-Truths? The Social and Economic Sustainability Impact of Flexible Work Practices in Organizations Editorial: Hard Facts or Half-Truths? Flexible Work Arrangement Practices' Impact on Organizational Social and Economic Sustainability. Frontiers in Psychology, 13, 8515. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.1114627

Korek, S., Felfe, J., & Pundt, F. (2023). Führungsspielräume nutzen und erweitern. In J. Felfe & R. van Dick (Eds.), Handbuch Mitarbeiterführung: Wirtschaftspsychologisches Praxiswissen für Fach- und Führungskräfte. Berlin / Heidelberg: Springer.

Lorenz, T., Ho, J., Beyer, M., & Hagitte, L. (2023). Measuring PERMA+4: Validation of the German Positive Functioning at Work Questionnaire. Frontiers in Psychology 14, 123129. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2023.1231299

Lorenz, T., & Binder, B. (2023). I will give a little help to my friend – Validation of the German Prosocial Behavior Intention Scale (PBIS-G).Psychological Test Adaptation and Development, 4(1), 55–65. https://doi.org/10.1027/2698-1866/a000032

Pischel, S., Felfe, J, Krick, A., & Pundt, F. (2023). Gesundheitsförderliche Führung diagnosatizieren und umsetzen. In J. Felfe & R. van Dick (Eds.), Handbuch Mitarbeiterführung: Wirtschaftspsychologisches Praxiswissen für Fach- und Führungskräfte. Berlin / Heidelberg: Springer.

Pundt, A., & Venz, L. (2023). Emotional intelligent führen – Emotionen im Führungsprozess erkennen, verstehen und steuern. In J. Felfe & R. van Dick (Eds.), Handbuch Mitarbeiterführung: Wirtschaftspsychologisches Praxiswissen für Fach- und Führungskräfte. Berlin / Heidelberg: Springer.

Pundt, A., Pundt, F., & Diekmann, C. S. (2023). Führung im Kontext organisationaler Veränderungsprozesse. In J. Felfe & R. van Dick (Eds.), Handbuch Mitarbeiterführung: Wirtschaftspsychologisches Praxiswissen für Fach- und Führungskräfte. Berlin / Heidelberg: Springer.

Pundt, A., Creon, L., & Pundt, F. (2023 – in press). Umgang mit schwierigen Mitarbeitenden und schwierigen Führungssituationen. In J. Felfe & R. van Dick (Eds.), Handbuch Mitarbeiterführung: Wirtschaftspsychologisches Praxiswissen für Fach- und Führungskräfte. Berlin / Heidelberg: Springer.

Pundt, F. (2023). Wechselwirkung zwischen Organisation und Individuum. In M. Moser & K. Häring (Eds.), Gesund bleiben in kranken Unternehmen. Stressfaktoren erkennen und Resilienzkompetenz aufbauen (S. 62-76). Berlin / Heidelberg: Springer.

Spendler, C. S., Lorenz, T., Fleischhauer, M., & Enge, S. (2023). The role of personality in disclosing a non-heterosexual orientation at work. Current Psychology, 42, 26802-26811. https://doi.org/10.1007/s12144-022-03713-8

Algner, M., & Lorenz, T. (2022). You’re prettier when you smile: Construction and Validation of a questionnaire to assess microaggressions against women in the workplace. Frontiers in Psychology, 13, 809862. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.809862

Lorenz, T., Algner, M, & Binder, B. (2022). A positive psychology resource for students? Evaluation of the effectiveness of the 6 Minutes Diary in a randomized control trial. Frontiers in Psychology, 13, 896741. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.896741

Lorenz, T., Hagitte, L., & Prasath, P. (2022). Validation of the revised Compound PsyCap Scale (CPC-12R) and its measurement invariance across the US and Germany. Frontiers in Psychology 13, 1075031. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.1075031

Lorenz, T., Hagitte, L., & Brandt, M. (2022). Do not make me roll initiative: Assessing the Big Five characteristics of Dungeons & Dragons players in comparison to non-players. Frontiers in Psychology, 13, 1010800. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.1010800

Pundt, A., Kutzner, J., Haberland, K., Algner, M., & Lorenz, T. (2022). You are simply not funny: Development and validation of a scale to measure failed humor in leadership. Frontiers in Psychology, 13. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.929988

Dudasova, L., Prochazka, J., Vaculik, M., & Lorenz, T. (2021). Measuring psychological capital: Revision of the Compound Psychological Capital Scale (CPC-12). PloS one, 16(3), e0247114.

Lorenz, T., Heinitz, K., Beer, C., & van Woerkom, M. (2021). Adaptation and Validation of a German Version of the Strengths Use and Deficit Correction (SUDCO) Questionnaire. PloS one, 16(1): e0245127.

Lorenz, T., Brüning, C.R., Waltz, M., & Fabri, M. (2021). Not a stranger to the dark: discrimination against autistic students and employees", Advances in Autism, 7(1), 60-72. https://doi.org/10.1108/AIA-10-2019-0036

Lorenz, T.,  Algner, M. (2021). Lost in translation or just too pragmatic? Validation of the German Broader Autism Phenotype Questionnaire (BAPQ-G).Psychological Test Adaptation and Development, 2(1), 124–135. https://doi.org/10.1027/2698-1866/a000016

Pesonen, H., Waltz, M., Fabri, M., Syurina, E., Krückels, S., Algner, M., Monthubert, B. and Lorenz, T. (2021). Stakeholders’ views on effective employment support strategies for autistic university students and graduates entering the world of work. Advances in Autism, 7(1), 16-27. https://doi.org/10.1108/AIA-10-2019-0035

Pundt, A. (2021). Collectively creating music—Creativity in rock bands. In A. S. McKay, R. Reiter-Palmon, & J. C. Kaufman (eds.), Creative Success in Teams (pp. 189-211). Academic Press.

Pundt, F., & Lück, M. (2021). Working conditions and health of leaders in three service sectors. SMR-Journal of Service Management Research, 5(2), 103-118.

Venz, L., & Pundt, A. (2021). Rain, rain go away! A diary study on morning weather and affective well‐being at work. Applied Psychology: An International Review, 70(4), 1856-1871. https://doi.org/10.1111/apps.12299

 

AG Basic and Applied Research in Self-regulation and Adaptive Behavior

Forschungsbereiche und -ziele

Die Arbeitsgruppe vereint Theorien und Methoden aus der Allgemeinen-, Sozial- Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin. Unser Ziel ist es, individuelle, intentionale und automatische sowie soziale Prozesse, die bei der Regulation von Emotionen, Aufmerksamkeit und Gesundheit(sverhalten) von Bedeutung sind, besser zu verstehen. Unsere Forschungsprojekte umfassen sowohl experimentelle Laborstudien, um Forschungsfragen im Grundlagenbereich zu beantworten, als auch alltagsnahe Interventionsstudien im Feld. Unsere Forschungsansätze sind unter anderem Ambulatorische Assessment Studien (u.a. Bewegungssensoren, app-basiertes Experience-Sampling, just-in-time Interventionen), Einzelfallstudien (n-of-1) und qualitative Ansätze, experimentelle Paradigmen mit objektiven Stressindikatoren (u.a. Blutdruck, Herzratenvariabilität, Cortisol), experimentelle Paradigmen zu exekutiven Funktionen und Aufmerksamkeit, peripherphysiologische und neurophysiologische Messungen, kognitive Modellierungen sowie Metaanalysen und systematische Reviews.

Forschungsfelder

Grundlagen: Individuelle und soziale Ressourcen für adaptives Verhalten

  • Handlungskontrolle und Handlungsplanung als Strategie zur Selbstregulation Gewohnheitsbildung
  • Selbstregulation von Gesundheitsverhalten bei gesunden Personen und Personen mit körperlichen und psychischen Erkrankungen
  • Interindividuelle Differenzen in der Verwendung innerer Sprache
  • Sprachkompetenz als Ressource (Bilingualismus) für erfolgreiche Handlungssteuerung
  • Innere Sprache als Repräsentation/Ausdruck von Selbstregulation
  • Musikpsychologie (Funktionen, Emotionen, Präferenzen)
  • Musik als Ressource für psychisches Wohlbefinden
  • Wirkungen von Achtsamkeit und Meditation auf Selbstregulation
  • Bedingungen gesundheitsförderlichen prosozialen Verhaltens
  • Mehrfache Verhaltensänderung (Transfer, Kompensation, Zielkonflikte)

Anwendung: Entwicklung, Implementierung und Evaluation von theoriebasierten Interventionen zur Gesundheitsförderung

  • Förderung ehrenamtlicher Aktivität
  • Verhaltensprävention von chronischen Rückenschmerzen
  • Achtsamkeits- und Musikbasierte Interventionen
  • Techniken der Verhaltensänderung zur Förderung von körperlicher Aktivität und Reduktion sedentären Verhaltens
  • Synergien zwischen gesundheits-, und umwelt- bzw. klimaschützendem Verhalten
Mitglieder
Aktuelle Projekte

HASCI-1plus1: Healthy, Active and Sustainable Commuting Interventions

PRIA: Psychologie und Rückengesundheit im Alltag

  • gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Forschungsgruppe Die Dynamik der Wirbelsäule: Mechanik, Morphologie und Bewegung für eine umfassende Diagnose von Rückenschmerzen
  • Projektleitung: Prof. Dr. Lena Fleig, Co-PI Prof. Christoph Stein
  • Beteiligte Institutionen: Arbeitsbereich Experimentelle Anästhesiologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin (MSB)

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Gemeinsam stark

  • gefördert durch Deutsche Forschungsgemeinschaft und National Science Centre Poland
  • Projektleitung: Prof. Dr. Lisa Marie Warner, Co-PI Prof. Dr. Simone Grimm
  • Beteiligte Institutionen: Sozialpsychologie (MSB), Medizinische Psychologie (MSB), FU Berlin (Gesundheitspsychologie), SWPS University of Social Sciences and Humanities

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Protecting older people from loneliness during the coronavirus (Covid-19) and other novel infectious disease pandemic

  • gefördert durch das Research Grants Council of Hong Kong
  • Projektleitung: Prof. Dr. Keelee Chou, Co-PI Prof. Dr. Lisa Marie Warner
  • Beteiligte Institutionen: Sozialpsychologie (MSB), Education University of Hong Kong, University of Texas at Austin, University of Hong Kong, City University of Hong Kong

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workHealth: Analyse körperlicher Aktivitätsmuster, Körperhaltung, der Rückenform und -bewegung

  • gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Forschungsverbund workHealth: Prävention und Behandlung von arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen
  • Projektleitung: Prof. Dr. Lena Fleig, Co-PI Prof. Hendrik Schmidt
  • Beteiligte Institutionen: Berlin Institute of Health/ Julius-Wolff Institut für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration, Charité Universitätsmedizin Berlin, Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin (MSB)

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Kooperationspartner:innen

Aktuelle Nationale Kooperationen

  • AOK Nordost
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Berlin Institute of Health/Julius Wolff Institut für Biomechanik und Muskuloskeletale Regenration
  • MSH Medical School Hamburg
  • Katholische Universität Eichstätt       
  • Freie Universität Berlin
  • RWTH Aachen
  • Universität Würzburg
  • Universität Potsdam
  • Universität Vechta

Aktuelle Internationale Kooperationen

  • Bornemouth University, UK
  • Education University of Hong Kong, Hong Kong  
  • Maastricht University, Niederlande  
  • SWPS University of Social Sciences and Humanities, Polen
  • Universität Bern, Schweiz
  • University of British Columbia, Canada  
  • University of Bruxelles, Belgien
  • University of Haifa, Israel       
  • University of Limerick, Irland
  • University of Melbourne, Australien
  • University of New England, Australien
Zentrale Publikationen

Ashe, M. C., Edwards, N. Y., Taylor, A., Burnett, L., Giangregorio, L., Milne, K., Fleig, L. (2019). Return to Everyday Activity in the Community and Home: a feasibility study for a lifestyle intervention to sit less, move more, and be strong. Pilot and Feasibility Studies, 5(84), 1-2. https://10.1186/s40814-019-0467-9

Boesch, V. D., Warner, L. M., Nyman, S. R., Haftenberger, J., Clarke, K., Inauen, J. (2023). What do older adults think about when formulating implementation intentions for physical activity? Evidence from a qualitative study. British Journal of Health Psychology, 28(1), 221-236.doi.org/10.1111/bjhp.12621

Eberth, J., Sedlmeier, P., & Schäfer, T. (2019). PROMISE: A Model of Insight and Equanimity as the Key Effects of Mindfulness Meditation. Frontiers in Psychology, 10, 2389. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.02389

Di Mao, S., Keller, J., Kwasnicka, D., Siechert, L., & Fleig, L. (2022). What helps to form a healthy nutrition habit? Daily associations of intrinsic reward, anticipated regret, and self-efficacy with automaticity. Appetite, 175, 106083. https://doi.org/10.1016/j.appet.2022.106083

Fischer, J. M., Kandil, F. I., Kessler, C. S., Nayeri, L., Zager, L. S., Rocabado Hennhöfer, T., ... Schäfer, T., ... & Jeitler, M. (2022). Stress Reduction by Yoga versus Mindfulness Training in Adults Suffering from Distress: A Three-Armed Randomized Controlled Trial including Qualitative Interviews (RELAX Study). Journal of Clinical Medicine, 11(19), 5680. doi.org/10.3390/jcm11195680

Gade, M., Declerck, M., Philipp, A. M., Rey-Mermet, A., & Koch, I. (2021). Assessing the Evidence for Asymmetrical Switch Costs and Reversed Language Dominance Effects – A Meta-Analysis. Journal of Cognition, 4(1), 55. https://doi.org/10.5334/joc.186

Gade, M., & Paelecke, M. (2019). Talking matters – evaluative and motivational inner speech use predicts performance in conflict tasks. Scientific Reports, 9, 9531. https://doi.org/10.1038/s41598-019-45836-2

Gade, M., & Schlemmer, K. (2021). Music Modulates Cognitive Flexibility? An Investigation of the Benefits of Musical Training on Markers of Cognitive Flexibility. Brain Sciences, 11(4), 451. https://doi.org/10.3390/brainsci11040451

Grafiadeli, R., Glaesmer, H., Hofmann, L., Schäfer, T., & Wagner, B. (2021). Suicide risk after suicide bereavement: The role of loss-related characteristics, mental health, and hopelessness. Journal of Psychiatric Research, 144, 184-189. doi.org/10.1016/j.jpsychires.2021.09.056

Hartmann, E.-M., Gade, M., & Steinhauser, M. (2022). Adaptive control of working memory. Cognition, 224, 105053. doi.org/10.1016/j.cognition.2022.105053

Jiang, D., Warner, L. M., Chong, A. M.-L., Li, T., Wolff, J. K., Chou, K.-L. (2021). Benefits of volunteering on psychological well-being in older adulthood: Evidence from a randomized controlled trial. Aging and Mental Health, 25(4), 641-649. https://doi.org/10.1080/13607863.2020.1711862

Kanagala, S. C., Schäfer, T., Greenberg, D. M., & Gabińska, A. (2021). Depression Symptoms Relationship With Music Use: Investigating the Role of Trait Affect, Musical Ability, Music Preferences. Music & Science, 4. https://doi.org/10.1177/20592043211057217

Kessler, E. M., Grünewald, L., & Schäfer, T. (2021). Depressed Older Patients with Death Wishes: Experimental Evidence for Psychotherapists’ Age and Health Bias. Clinical Gerontologist, 44, 154-159.
https://doi.org/10.1080/07317115.2020.1856265

Kessler, E. M., Frank, V., Klostermann, A., Peters, O., & Schäfer, T. (2020). Concomitants of depressive symptoms in memory clinic patients. GeroPsych: The Journal of Gerontopsychology and Geriatric Psychiatry, 34(1), 37–44. https://doi.org/10.1024/1662-9647/a000231

Kessler, E.-M. & Warner, L. M. (2022). Ageism – images of ageing and age discrimination. Fact sheet on the research project. www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/forschungsprojekte/EN/Studie_Ageismus_Altersdiskr_Dtl_en.html

Kessler, E.-M. & Warner, L. M. (2022). Age ismus - Altersbilder und Altersdiskriminierung in Deutschland. Studie im Auftrage der Antidiskriminierungsstell des Bundes. https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Expertisen/altersbilder_lang.html?nn=305458

Kramer, F., Labudek, S., Jansen, C.-P., Nerz, C., Fleig, L., Clemson, L., Becker, C., & Schwenk, M. (2020). Development of a conceptual framework for a group-based format of the Lifestyle-integrated Functional Exercise (gLiFE) programme and its initial feasibility testing. Pilot and Feasiblity Studies. https://doi.org/10.1186/s40814-019-0539-x

Keller, J., Kwasnicka, D., Klaiber, P., Sichert, L., Lally, P., & Fleig, L. (2021). Habit formation following routine-based versus time-based cue planning: A randomized controlled trial. British Journal of Health Psychology, 26(3), 807-824. https://doi.org/10.1111/bjhp.12504

Kwasnicka, D., ten Hoor, G. A., van Dongen, A., Gruszczyńska, E., Hagger, M. S., Hamilton, K., Hankonen, N., Heino, M. T. J, Kotzur, M., Noone, C., Rothman, A. J., Toomey, E., Warner, L. M., Kok, G., Peters, G.-J., Luszczynska, A. (2021). Promoting scientific integrity through open science in health psychology: Results of the Synergy Expert Meeting of the European Health Psychology Society. Health Psychology Review, 15(3), 333-349. https://doi.org/10.1080/17437199.2020.1844037

Labudek, S., Fleig, L., Jansen, C.-P., Kramer-Gmeiner, F., Nerz, C., Clemson, L., Klenk, J.,Becker, C., & Schwenk, M. (2022). Changes in Psychological Determinants of Behavior Change after Individual versus Group-Based Lifestyle-integrated Fall Prevention: Results from the LiFE-is-LiFE Trail. Gerontology, 69(2), 212-226. https://doi.org/10.1159/000524701

Levy, E., Warner, L. M., Fleig, L., Kaufman, M. R., Deschepper, R., & Gidron, Y. (2021). The effects of psychological inoculation on condom use tendencies and barriers; a randomized controlled trial. Psychology & Health, 36(5), 575-592. doi.org/10.1080/08870446.2020.1775832

Levy, E., Warner, L. M., Fleig, L., Kaufman, M. R., Deschepper, R., & Gidron, Y. (2023) Associations between implicit and explicit condom use measures with condom use barriers: Relationships make a difference. Psychological Reports. https://doi.org/10.1177/00332941231164334

Lippke, S., & Warner, L. M. (2023). Understanding and overcoming challenges in times of personal or global crisis—Editorial on the Special Issue on Loneliness and Health. Applied Psychology: Health and Well-Being, 15(1), 3–23. https://doi.org/10.1111/aphw.12420

Meiering, M. S., Weigner, D., Gärtner, M., Schäfer, T., & Grimm, S. (2022). Does route of administration affect antidepressant efficacy of ketamine? A meta-analysis of double-blind randomized controlled trials comparing intravenous and intranasal administration. Journal of Psychiatric Research, 156, 639–646.
https://doi.org/10.1016/j.jpsychires.2022.10.062

Pfeiffer, J. L., Sowitzki, S. K., Schäfer, T., & Euteneuer, F. (2023). Effects of pole dance on mental wellbeing and the sexual self-concept—a pilot randomized-controlled trial. BMC Psychology, 11(274), 1-7. https://doi.org/10.1186/s40359-023-01322-z

Schäfer, T., & Kreuzburg, P. (2023). The effects of dancing to electronic music and the additional intake of psychoactive drugs on the experience of trance. European Journal of Psychology Open, 81(4), 127-137. doi.org/10.1024/2673-8627/a000033

Schäfer, T. (2023). The positive effects of online group singing on psycho-physiological variables during the COVID-19 pandemic—A pilot randomized controlled trial. Applied Psychology: Health and Well-Being, 1–17. https://doi.org/10.1111/aphw.12435

Schamber, G., Meinicke, E., & Schäfer, T. (2020). EMDR ohne Therapeuten? - Konzeption und doppelblind-randomisierte kontrollierte Evaluation eines EMDR -Stressbewältigungsprogramms (EMDR -SBP). Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, 41, 41-57. https://doi.org/10.1024/1016-264X/a000155

Steckhan, G. M. A., Warner L. M., Fleig, L. (2022). Preventing falls together: Social identification matters for engaging older adults in a group-based exercise program. Activities, Adaptation & Aging, 46(1), 31-45. https://doi.org/10.1080/01924788.2020.1871540

Steckhan, G. M. A., Fleig, L., Warner L. M. (2022). Perceived physical functioning and gait speed as mediators in the association between fear of falling and quality of life in old age. Journal of Applied Gerontology, 41, 421-429. https://doi.org/10.1177/0733464820979188

Steckhan, G. M., Fleig, L., Wurm, S., Wolff, J. K., Schwarzer, R., Warner, L. M. (2023). Fear of Falling Carries over into Overprotection in Old Age: a Cross-lagged Panel Analysis. International Journal of Aging and Human Development. https://doi.org/10.1177/00914150231196819

Thiel, L., Kopka, M., Stein, C., Zipper, V., Kolodziejczak, K., Schäfer, T., Ashe, M., Fleig L. (2022). Efficacy and mechanisms of mHealth interventions for the prevention and treatment of low back pain: Protocol for a systematic review and content coding of behavior change techniques. PROSPERO CRD42022381830. Available from: www.crd.york.ac.uk/prospero/display_record.php

Wagner, B., Grafiadeli, R., Schäfer, T., & Hofmann, L. (2022). Efficacy of an online-group intervention after suicide bereavement: A randomized controlled trial. Internet Interventions, 28, 100542.
https://doi.org/10.1016/j.invent.2022.100542

Warner, L. M., Fleig, L., Wolff, J. K., Keller, J., Schwarzer, R., Nyman, S. R. & Wurm, S. (2022). What makes implementation intentions (in)effective for physical activity among older adults? British Journal of Health Psychology, 27(2), 571-587. https://doi.org/10.1111/bjhp.12563

 

AG Research Methods and Evaluation

Forschungsbereiche und -ziele

Die Arbeitsgruppe vereint Kompetenzen in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden und forciert die Stärkung und Weiterentwicklung von Mixed Method-Ansätzen sowie Open-Science-Ansätzen wie reproduzierbare Forschung und Open Data/Open Methods. Die Angehörigen der AG forschen im Bereich der quantitativen Methoden zu Fragen der statistischen Modellierung im Rahmen der Forschungsfelder des Instituts. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Forschung zu Modellen mit latenten Variablen, insbesondere zu Modellen für interindividuelle Unterschiede und Veränderungsmessung, sowie auf den New Statistics (Effektgrößen, Replikation, Metaanalyse), Reliabilität, Validität, Poweranalysen und optimaler Versuchsplanung. Dazu gehört auch die Entwicklung und Evaluation von Erhebungsinstrumenten. Auch werden zeitreihenanalytische Verfahren zur Identifikation von nonverbaler Synchronisation in Patient-Therapeut-Interaktionen entwickelt. Im Bereich der qualitativen Forschung stehen die Erhebung und Auswertung textbasierter Daten im Mittelpunkt – insbesondere Interviews, Gruppendiskussionen und mediale Diskurse. Die Expertise reicht von der Grounded Theory über die Diskursanalyse bis hin zu den interpretativ-rekonstruktiven Verfahren der Narrationsanalyse, der Objektiven Hermeneutik, der Dokumentarischen Methode und der Konversationsanalyse. Die qualitative Forschung umfasst auch die anwendungsorientierte Evaluation von Organisationen, sozialen Gruppenkonstellationen und betrieblichen Arbeitskontexten.

Forschungsfelder
  • Statistische Modellierung
  • Veränderungsmessung
  • explorative und konfirmatorische Faktorenanalysen
  • Zeitreihenanalysen
  • kausale Effekte
  • New Statistics (v.a. Effektgrößen)
  • Reproduzierbarkeit und Open Science
  • Maschinelles Lernen und Data Mining
  • Evaluationsforschung
  • Interpretativ-rekonstruktive Verfahren der qualitativen Datenerhebung und Datenauswertung
  • Mixed Methods
  • Vermittlung von Forschungsmethoden in der Lehre
Mitglieder
Aktuelle Projekte

Sozialrechtliches Wiedereingliederungsmanagement bei psychischen Beeinträchtigungen – SEMpsych (2020-2025)

REHAPRO-Modellprojekt gefördert durch das BMAS; Beantragung gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Uni Würzburg; Uwe Krähnke: Projektleitung der qualitativen Evaluation; Janina Myrczik: wissenschaftliche Mitarbeiterin; Beate Lieb: wissenschaftliche Mitarbeiterin

ARICA – Assessing Risk Indicators of Child Sexual Abuse (2023-2024)

ARICA is a two-year project funded by the European Union’s Internal Security Fund, which aims to support law enforcement agencies in their fight against child sexual abuse on the darknet. It develops technologies that will enhance the LEAs’ capabilities in investigations on online child sexual abuse material (CSAM). These technologies will remain free to use for LEA after the end of the project.

Kooperationspartner:innen
  • Bundeswehruniversität München
  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Deutsches Forschungszeitrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken
  • Friedrich-Schiller-Universität, Jena
  • Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité Berlin
  • Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg
  • Max Planck UCL Center for Computational Psychiatry and Ageing Research, Berlin & London
  • Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  • SRH Hochschule für Gesundheit Gera
  • Universitätsklinikum Jena
  • Universität Trier
  • Universität Würzburg
  • University of Haifa, Israel
  • Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam
Zentrale Publikationen

Altmann, U., Brenk-Franz, K., Strauss, B., & Petrowski, K. (2022). Factor Structure and Convergent Validity of the Short Version of the Bielefeld Partnership Expectations Questionnaire in Patients With Anxiety Disorder and Healthy Controls. Frontiers in Psychology, 13, 638644.

Altmann, U., Flemming, E., Lübke, L., Spitzer, C., Petrowski, K., & Strauß, B. (2022). Geschlechts-, alters- und störungsgruppenbezogene Messinvarianz bei Bindungsinstrumenten. Die Psychotherapie, 67(4), 296-306.

Altmann, U., Lutz, W., Rafaeli, E., & Uhl, J. (2022). Messinvarianz und Validität der Kurzform des Bielefelder Fragebogens zu Partnerschaftserwartungen (BFPE12). PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 72.

Altmann, U., Strauss, B., & Tschacher, W. (2022). Cross-correlation-and entropy-based measures of movement synchrony: Non-convergence of measures leads to different associations with depressive symptoms. Entropy, 24(9), 1307.

Arend, M. G., & Schäfer, T. (2019). Statistical Power in Two-Level Models: A Tutorial Based on Monte Carlo Simulation. Psychological Methods, 24, 1-19. http://dx.doi.org/10.1037/met0000195

Boschann, A., Krähnke, U., Wiegand-Grefe, S. & Kessler, E.-M. (2021). How young psychotherapists experience working with older adults. Journal of Counseling Psychology, 69(4), 518-530.

Cardace, F., Rubel, J., Altmann, U., Merkler, M., Schwartz, B., Deisenhofer, A. K., ... & Lutz, W. (2022). Konvergenz von Skalen zur Erfassung sozialer Ängste: Ein IRT-Linking Ansatz. PPmP-Psychotherapie· Psychosomatik· Medizinische Psychologie, 72(02), 59-67.

Stock Gissendanner, S., Weiß, C. , Herten, B., Wrage, W., Stegmann, R., Dietrich, D., Stark, H. & Krähnke, U. (2020). Eine psychosomatische Sprechstunde für die regionale betriebsnahe Versorgung – Evaluation und Empfehlungen. ASU Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin, 43-49.

Lehmann, R. J. B., Schäfer, T., Helmus, L. M., Henniges, J., & Fleischhauer, M. (2023). Same Score, Different Audience, Different Message: Perceptions of Sex Offense Risk Depend on Static-99R Risk Level and Personality Factors of the Recipient. Sexual Abuse, 35(7), 863–895.https://doi.org/10.1177/10790632221148667.

Kajta, J., Myrczik, J., & Karolak, M. (2023). In the Name of “Endangered Nations” and “Unsovereign States”? Official Discourses of Radical Right Movement Parties and Social Movement Organizations in Poland and Germany. Nationalities Papers, 1-21. https://doi.org/10.1017/nps.2022.113.

Krähnke, U., Hurst, L., Schumann, J., Huikuri, S., Bussweiler, J., & Lehmann, R. (2023): Sexueller Kindesmissbrauch im Darknet: Sexualisierung von Kindern in textbasierten Stories aus einem Girl-Lover-Forum. Forensische Psychiatrie Psychologie Kriminologie, Online first: https://doi.org/10.1007/s11757-023-00791-7.

Myrczik, J., Schwender, C., Franke, A., & Kessler, E. (2023). The faceless and vulnerable other – the visual portrayal of older people on German online news sites within the context of the COVID-19 pandemic. Ageing & Society, 1-25. https://doi.org/10.1017/S0144686X23000429.

Peikert, A., & Brandmaier, A. M. (2021). A reproducible data analysis workflow with R Markdown, Git, Make, and Docker. Quantitative and Computational Methods in Behavioral Sciences, 1, Article e3763. https://doi.org/10.5964/qcmb.3763.

Schäfer, T. (2023, June 7). On the Use and Misuse of Standardized Effect Sizes in Psychological Research. OSF Preprints. https://doi.org/10.31219/osf.io/x8n3h

Schäfer, T., & Schwarz, M. (2019). The meaningfulness of effect sizes in psychological research: Differences between sub-disciplines and the impact of potential biases. Frontiers in Psychology, 10, 813. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.00813

Schmalbach, B., Altmann, U., Peitsch-Vuorilehto, H., Brähler, E., & Strauß, B. (2022). Eine Kurzversion des Fragebogens zur Beurteilung des eigenen Körpers (FBeK): Ergebnisse aus klinischen und bevölkerungsrepräsentativen Stichproben. PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 72(02), 68-77.

Schoenherr, D., Paulick, J., Deisenhofer, A.-K., Schwartz, B., Rubel, J., Lutz, W., et al. (2019). Identification of movement synchrony: Validation of time series analysis methods PLoS ONE, 14(2), e0211494.

Schoenherr, D., Paulick, J., Worrack, S., Strauss, B., Rubel, J., Schwartz, B., et al. (2019). Quantification of nonverbal synchrony using linear time series analysis methods: Convergent validity of different methods. Behavior Research Methods, 51(1), 361-383.

Strauss, B., Altmann, U., Schönherr, D., Schurig, S., Singh, S., & Petrowski, K. (2022). Is there an elephant in the room? A study of convergences and divergences of adult attachment measures commonly used in clinical studies. Psychotherapy Research, 32(6), 695-709.

 

AG Personality and Education (PerEdu)

Forschungsbereiche und -ziele

Die Arbeitsgruppe PerEdu beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vorhersage von Persönlichkeit und Bildungsaspekten über die Lebensspanne hinweg. Hier steht vor allem das Kindes-, Jugend- und junge Erwachsenenalter im Fokus. Wir untersuchen den Einfluss von sozialen und personalen Ressourcen, Stressoren, Markern und Moderatoren auf die Variabilität und Entwicklung der Persönlichkeit in der ersten Lebenshälfte. Hierbei legen wir eine breite Definition von Persönlichkeit zugrunde, die sowohl die klassischen Big Five als auch Konstrukte wie beispielsweise Stress, Angst, soziale und emotionale Fähigkeiten, Need for Cognition, Aspirationen, Motivation und Selbstwirksamkeitserwartung umfasst. Unsere Arbeitsgruppe erforscht dabei die Entwicklung zu einer gesunden Persönlichkeit und den reziproken Zusammenhang zu bildungsbezogenen Markern wie beispielsweise Studienerfolg, Zufriedenheit oder Selbstregulation. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die methodische Umsetzung der längsschnittlichen Fragestellungen dar (z.B. Veränderungsmessung, latent State Trait Modellierung, Messinvarianz, Replikation längsschnittlicher Effekte). Wir legen bei unserer Arbeit Wert auf die Umsetzung von Open-Science-Maßnahmen zur Sicherung von transparenter und replizierbarer Forschung.

In Stichpunkten:

  • Wechselwirkungen zwischen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung in der ersten Lebenshälfte
  • Vorhersage von Life-Outcomes durch Persönlichkeit und soziale Ressourcen
  • Korrelate und Outcomes von Intellectual Investment Traits, insb. Need for Cognition 
  • Persönlichkeit/Temperament und Stressreaktivität
  • Prädiktoren und aufrechterhaltende Faktoren des Imposter-Phänomens
Mitglieder
Aktuelle Projekte

AlteR: Alternatives for grade retention

  • gefördert durch Erasmus+
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Florian Klapproth, MSB; Fabian Meißner, MSB
  • Beteiligte Institutionen: Universität Leiden; Universität Maastricht; ISPA Lisboa
Kooperationspartner:innen
  • Prof. Dr. Lea Ellwardt (Universität zu Köln)
  • PD Dr. Markus Gamper (Universität zu Köln)
  • PD Dr. Julian Hellmann-Regen (Charité Universitätsmedizin Berlin) 
  • Prof. Dr. Patrick Hill (Washington University) 
  • PD Dr. Olaf Reis (Universitätsklinikum Rostock) 
  • Prof. Dr. Tanja Jungmann (Universität Oldenburg) 
  • Prof. Dr. Brent Roberts (University of Illinois at Urbana-Champaign) 
  • Prof. Dr. Ulrike Rockmann (Institut für Schulqualität, Berlin)
Zentrale Publikationen

Braun, L., Göllner, R., Rieger, S., Trautwein, U., & Spengler, M. (2021). How State and Trait Versions of Self-Esteem and Depressive Symptoms Affect Their Interplay: A Longitudinal Experimental Investigation. Journal of Personality and Social Psychology, 120(1), 206-225. http://dx.doi.org/10.1037/pspp0000295 

Enge, S., Fleischhauer, M., Hadj-Abo, A., Butt, F., Kirschbaum, C., Schmidt, K., & Miller, R. (2020). Comparison of hair cortisol concentrations between self-and professionally-collected hair samples and the role of five-factor personality traits as potential moderators. Psychoneuroendocrinology, 12.  https://doi.org/10.1016/j.psyneuen.2020.104859

Fleischhauer, M., Miller, R., Kanthak, M., Penz, M., Kirschbaum, C., & Enge, S. (2019). Thinking against burnout? An individual’s tendency to engage in and enjoy thinking as a potential resilience factor of burnout symptoms and burnout-related impairment in executive functioning. Frontiers in psychology, 10, 420. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.00420

Fleischhauer, M., Wossidlo, J., Michael, L., & Enge, S. (2021). The Impostor Phenomenon: Toward a Better Understanding of the Nomological Network and Gender Differences. Frontiers in psychology, 12. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.764030

Golle, J., Rose, N., Göllner, R., Spengler, M., Stoll, G., Hübner, N., … Nagengast, B.  (2019). School or Work? The Choice May Change Your Personality. Psychological Science, 30(1), 32–42. https://doi.org/10.1177/0956797618806298

Hadj-Abo*, A., Enge*, S., Rose, J., Kunte, H., & Fleischhauer, M. (2020). Individual differences in impulsivity and need for cognition as potential risk or resilience factors of diabetes self-management and glycemic control. PloS one, 15(1), e0227995., *geteilte Erstautorenschaft
https://doi.org/10.1371/journal.pone.0227995

Klapproth, F. (2023). Von den Lehrzielen zur schriftlichen Prüfung. Ein Leitfaden für Lehrende der Psychologie. Göttingen: Hogrefe.

Klapproth, F. (2022). Stereotype in der Lernverlaufsdiagnostik. In Glock, S. (Hrsg.), Stereotype in der Schule II: Ursachen und Möglichkeiten der Intervention. Wiesbaden: Springer VS.

Klapproth, F., Federkeil, L., Heinschke, F. & Jungmann, T. (2020). Teachers‘ experiences of stress and their coping strategies during COVID-19 induced distance teaching. Journal of Pedagogical Research.https://doi.org/10.33902/JPR.2020062805

Klapproth, F. & Fischer, B. D. (2020). Achievement development is less important for school-placement decisions when students are stereotyped. Social Psychology of Education, 23, 1483-1504. https://doi.org/10.1007/s11218-020-09593-9

Klärner, A., Gamper, M., Keim-Klärner, S., Moor, I., von der Lippe, H., & Vonneilich, N. (Eds.). (2022). Social Networks and Health Inequalities: A New Perspective for Research. Berlin: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-030-97722-1_1

Miller, R., Schmidt, K., Kirschbaum, C., & Enge, S. (2018). Comparability, stability, and reliability of internet-based mental chronometry in domestic and laboratory settings. Behavior research methods, 50(4), 1345-1358. https://doi.org/10.3758/s13428-018-1036-5

Spengler, M., Damian, R.I., & Roberts, B.W. (2018). How you Behave in School Predicts Life Success above and beyond Family Background, Broad Traits, and Cognitive Ability. Journal of Personality and Social Psychology, 114, 620-636. http://dx.doi.org/10.1037/pspp0000185 

Von der Lippe, H., & Reis, O. (2022). Social networks and health inequalities in young and middle adulthood. In A. Klärner, M. Gamper, S. Keim-Klärner, I. Moor, H. von der Lippe & N. Vonneilich (Eds.), Social Networks and Health Inequalities: A New Perspective for Research, (S. 153-179). Cham: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-030-97722-1_9

Von der Lippe, H., Klapproth, F., & Kirstan, N. (im Druck). Netzwerkforschung in der Psychologie. In Ch. Stegbauer & R. Häussling (Hrsg.), Handbuch Netzwerkforschung (2. Aufl.). Berlin: Springer.

Wolff, M., Enge, S., Kräplin, A., Krönke, K. M., Bühringer, G., Smolka, M. N., & Goschke, T. (2021). Chronic stress, executive functioning, and real‐life self‐control: An experience sampling study. Journal of Personality, 89(3), 402-421. https://doi.org/10.1111/jopy.12587

 

AG Integrative Theory and Practice of Psychotherapy

Forschungsbereiche und -ziele

Unsere Arbeitsgruppe widmet sich der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Bereich integrativer Psychotherapie. Zugleich verbindet die Arbeitsgruppe die psychotherapeutische Hochschulambulanz mit dem universitären Betrieb der MSB Medical School Berlin für eine stärkere Vernetzung von klinischer Versorgung, Forschung und Lehre. Inhaltlich verfolgt unsere Arbeitsgruppe das Ziel, die psychodynamischen, verhaltenstherapeutischen, humanistischen und systemischen Verfahren in ihren sich teils ergänzenden Grundannahmen und Wirkmechanismen besser zu verstehen und experimentell zu erproben. Somit liegt unser Augenmerk auf Schnittstellen zwischen den Verfahren im Spannungsfeld aus Effektivitäts- und Prozessforschung. Unsere Forschungsvorhaben beruhen auf einer Offenheit für das Zusammenspiel zwischen symptomzentrierter Methodik und übergeordneter Funktionalität in der Psychotherapie unter Berücksichtigung geltender Behandlungsleitlinien.

Mitglieder
Aktuelle Projekte

„Der Einfluss von Psychotherapie auf hämodynamische Prädiktoren kardiovaskulärer Erkrankungen bei Patienten mit Major Depression“

  • gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Frank Euteneuer (Leitung), Universität Marburg (Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie

„EMPOWERYOU: Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien stärken und Reviktimisierung verhindern“

  • gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Birgit Wagner (Leitung), Karlsruher Institut für Technologie (Institut für Sport und Sportwissenschaft), Universität Bielefeld (Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie), Universität Bremen (Klinische Psychologie und Psychotherapie), Universitätsklinikum Aachen (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters)

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„Erziehungsverhalten und psychodynamische Merkmale in der Adoleszenz“

  • gefördert durch die MSB Medical School Berlin
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Lea Sarrar (Leitung), Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Universität Mainz (Psychologisches Institut)

„Förderung von Feinfühligkeit im Rahmen von Paulina-Kernberg-Seminaren, einer regressiven Gruppenselbsterfahrung für Pädagog:innen und Therapeut:innen“

  • gefördert durch die MSB Medical School Berlin
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Lea Sarrar (Leitung), Prof. Dr. Hermann Staats (Leitung)

„Intensive Social Interaction for Treatment of Post-Stroke Depression in Subacute Aphasia: A Phase-IIB Trial“

  • gefördert durch die Universitätsmedizin Greifswald
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Benjamin Stahl (Leitung), Median-Klinik Berlin-Kladow, Psychologische Hochschule Berlin, Universitätsmedizin Greifswald (Klinik und Poliklinik für Neurologie)

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Investigating Early Signs and Developmental Course of Personality Disorders in Young People“

  • gefördert durch das Botnar Research Centre for Child Health
  • Projektbeteiligte: Dr. Kirstin Goth (Leitung), Dr. Marc Birkhölzer (Leitung), Prof. Dr. Lea Sarrar, weitere nationale und internationale Partner:innen

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„I-REACH: Wirksamkeit einer transdiagnostischen Psychotherapie im onlinebasierten versus face-to-face Setting für arabischsprachige geflüchtete Menschen – Eine randomisierte Kontrollgruppenstudie“

  • gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Birgit Wagner (Leitung), Freie Universität Berlin (Klinische Psychologie), LVR-Klinik Köln, Universität Leipzig (Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Gesundheitsökonomie)

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„MEN-ACCESS: Suizidprävention für Männer – Entwicklung und Evaluation von zwei genderspezifischen E-Learning-Programmen für Gatekeeper und Männer mit Suizidrisiko“

  • gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Projektbeteiligte: Prof. Dr. Birgit Wagner (Leitung), Universität Bielefeld (Gesundheitskommunikation), Universität Leipzig (Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie)

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„Neuromodulation and Mindfulness as Therapeutic Treatment in Detoxified Patients with Alcohol Use Disorder“

  • Teilprojekt im Sonderforschungbereich Transregio TRR265 „Verlust und Wiedergewinnung von Kontrollfähigkeit beim Substanzgebrauch (ReCoDe)“, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Nina Romanczuk-Seiferth (Leitung), Charité Universitätsmedizin Berlin, Health and Medical University Potsdam, Technische Universität Dresden, Universität Heidelberg, Zentralinstitut Mannheim

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„Psychotherapeutische Versorgung von Kinder und Jugendlichen - Motivationsgründe und Eigenschaften von angehende Psychotherapeut:innen“

  • gefördert durch die MSB Medical School Berlin
  • Projektbeteiligte: Dr. Betteke van Noort (Leitung), Prof. Dr. Nora Vetter (Leitung)

„Stärkung evidenzbasierter psychotherapeutischer Kompetenzen in Zentral-Vietnam“

  • gefördert durch das Klinikpartnerschaften-Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
  • Projektbeteiligte: PD Dr. Thi-Minh-Tam, Dr. Christian Deuter, Prof. Dr. Linn Kühl (Leitung), Dr. Dr. Tran Nhu Minh Hang (Leitung)

„Stress-Related Biomarkers in Transcultural Psychiatry and Psychotherapy“

  • gefördert durch die Charité Universitätsmedizin Berlin und Hanoi Medical University
  • Projektbeteiligte: PD Dr. Thi-Minh-Tam Ta (Leitung), PD Dr. Eric Hahn (Leitung), Prof. Dr. Linn Kühl (Leitung), Nguyen Van Tuan (Leitung)

„TESTIMONY: Online-Programm nach DDR-Heimerfahrungen. Schreibbasierte Unterstützung für ehemalige DDR-Heimkinder“

  • gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie)
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Birgit Wagner (Leitung), Alice Salomon Hochschule Berlin (Klinische Psychologie und Sozialarbeit), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin), Universität Leipzig (Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie)

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„Transcranial Direct Current Stimulation to Enhance Training Effectiveness in Chronic Post-Stroke Aphasia: A Randomized Controlled Trial“

  • gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Agnes Flöel (Leitung), Prof. Dr. Benjamin Stahl (Mitantragsteller), Charité Universitätsmedizin Berlin (Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie), Fachhochschule Joanneum Graz (Logopädie), Jade Hochschule in Oldenburg (Logopädie), Universitätsmedizin Greifswald (Klinik und Poliklinik für Neurologie)

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Kooperationspartner:innen
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Health and Medical University Potsdam
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Universitätsklinikum Leipzig
  • Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
  • Universitätsmedizin Greifswald
  • Universität Innsbruck
Zentrale Publikationen

Akın, A., Seiffge-Krenke, I., Obbarius, A., Reitzle, M. & Sarrar, L. (2021). Parenting behavior and psychodynamic conflicts: Cross-sectional findings in a normative sample of adolescents and their parents. Nordic Psychology, 73(4), 359–374. doi: 10.1080/19012276.2021.2001681

Bopp, S. K., Heilbronner, U., Schlattmann, P., Mühleisen, T. W., Bschor, T., Richter, C., ... Merkl, A. ... & Ricken, R. (2019). Leptin gene polymorphisms are associated with weight gain during lithium augmentation in patients with major depression. European Neuropsychopharmacology, 29(2), 211221. doi: 10.1016/j.euroneuro.2018.12.006

Euteneuer, F., Neuert, M., Salzmann, S., Fischer, S., Ehlert, U. & Rief, W. (2023). Does psychological treatment of major depression reduce cardiac risk biomarkers? An exploratory randomized controlled trial. Psychological Medicine, 53(8), 37353749. doi: 10.1017/s0033291722000447

Koch, C., Wilhelm, M., Salzmann, S., Rief, W. & Euteneuer, F. (2019). A meta-analysis of heart rate variability in major depression. Psychological Medicine, 49(12), 1948-1957. doi: 10.1017/s0033291719001351

Kuehl, L. K., Deuter, C. E., Hellmann-Regen, J., Kaczmarczyk, M., Otte, C. & Wingenfeld, K. (2020). Enhanced noradrenergic activity by yohimbine and differential fear conditioning in patients with major depression with and without adverse childhood experiences. Progress in Neuro-Psychopharmacology and Biological Psychiatry, 96, Article 109751. doi: 10.1016/j.pnpbp.2019.109751

Kuehl, L. K., de Punder, K., Deuter, C. E., Martens, D. S., Heim, C., Otte, C., ... Entringer, S. (2022). Telomere length in individuals with and without major depression and adverse childhood experiences. Psychoneuroendocrinology, 142, Article 105762. doi: 10.1016/j.psyneuen.2022.105762

Petzold, M. B., Bendau, A., Plag, J., Pyrkosch, L., Mascarell Maricic, L., Betzler, F., ... & Ströhle, A. (2020). Risk, resilience, psychological distress, and anxiety at the beginning of the COVID‐19 pandemic in Germany. Brain and Behavior, 10(9), Article e01745. doi: 10.1002/brb3.1745

Rosenthal, A., Chen, K., Beck, A. & Romanczuk-Seiferth, N. (2023). Modifying Pavlovian-to-instrumental transfer by approach avoidance training in healthy subjects: a proof of concept study. Scientific Reports, 13(1), Article 10074. doi: 10.1038/s41598-023-37083-

Sarrar, L. & Goth, K. (2022). Defense mechanisms reloaded in the light of impaired personality functioning: An attempt of clarification and simplification resulting in the DSQ‑22‑A for adolescents. Frontiers in Psychiatry, 10, Article 3389. doi: 10.3389/fpsyt.2022.866837

Schaitz, C., Kroener, J., Maier, A., Connemann, B. J. & Sosic-Vasic, Z. (2020). Short imagery rescripting intervention to treat emotionally dysregulated behavior in borderline personality disorder: An exploratory study. Frontiers in Psychiatry, 11, Article 425. doi: 10.3389/fpsyt.2020.00425

Schoenherr, D., Strauss, B., Stangier, U. & Altmann, U. (2021). The influence of vocal synchrony on outcome and attachment anxiety/avoidance in treatments of social anxiety disorder. Psychotherapy, 58(4), 510. doi: 10.1037/pst0000393

Stahl, B., Millrose, S., Denzler, P., Lucchese, G., Jacobi, F. & Flöel, A. (2022). Intensive social interaction for treatment of post-stroke depression in subacute aphasia: The CONNECT trial. Stroke, 53(12), 35303537. doi: 10.1161/strokeaha.122.039995

Stahl, B. (2023). Beyond language deficits: Working alliance and resources as predictors of recovery from aphasia. Stroke, 54(8), 2208–2212. doi: 10.1161/strokeaha.123/043498

Wagner, B., Grafiadeli, R., Schäfer, T. & Hofmann, L. (2022). Efficacy of an online-group intervention after suicide bereavement: A randomized controlled trial. Internet Interventions, 28, Article 100542. doi: 10.1016/j.invent.2022.100542

Wagner, B., Reuter, L. & van Noort, B. M. (2022). Internet-based prevention program of victimization for youth in care and care leavers (EMPOWER YOUTH): protocol for a randomized controlled trial. JMIR Research Protocols, 11(6), Article e34706. doi: 10.2196/34706

 

AG Experimental Psychopathology, Intervention & Outcome Prediction (EPI-OP)

Forschungsbereiche und -ziele

Psychische Störungen haben einen großen Anteil an der globalen Krankheitslast und sind für die Betroffenen mit Einschränkungen der Teilhabe, verringerter Lebensqualität und körperlichen Folgeerkrankungen verbunden. Obwohl heute eine Vielzahl von effektiven Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung steht, kann vielen Betroffenen bisher nicht ausreichend geholfen werden. Das liegt unter anderem daran, dass sowohl die Mechanismen, die zu psychischen Störungen führen als auch die Prozesse, die erfolgreichen Behandlungen zugrunde liegen noch zu wenig verstanden sind. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe erforschen psychologische und physiologische Prozesse, die zur Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung von Symptomen psychischer Störungen beitragen, um auf dieser Basis Behandlungsansätze weiterzuentwickeln.  Dabei werden Untersuchungen zur Zwangsstörung sowie zu depressiven Störungen, verschiedenen Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen durchgeführt. In der AG werden experimentalpsychologische Methoden mit klinisch-psychometrischen Methoden verknüpft, um pathopsychologische Mechanismen und ihre Veränderung im Verlauf – insbesondere im Rahmen von Psychotherapie – aufzuklären:

Forschungsfelder und Methoden
  • Experimentelle Psychopathologie, insbesondere Handlungsüberwachung, Emotionsregulation und –dysregulation und Belohnungsverarbeitung
  • Psychophysiologie, insbesondere EEG und peripherphysiologische Maße
  • Effectiveness von Psychotherapie
  • Dimensionale Modelle psychischer Störungen
  • Bio-psychologische Endophänotypen
  • Prädiktion von Krankheitsverlauf und Therapieoutcome mittels psychologischer und biologischer Indikatoren
  • Weiterentwicklung von Interventionsansätzen

Störungen

  • Zwangsstörung
  • Depressive Störungen
  • Angststörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
Mitglieder
Aktuelle Projekte

Hirnelektrische und kardiovaskuläre Indikatoren der Emotionsregulation als Prädiktoren des (Nicht)-Ansprechens auf kognitive Verhaltenstherapie bei Patienten mit internalisierenden Störungen

  • Prof. Julia Klawohn: Kollaboration im DFG-Projekt (Projekt 442075332)
  • Leitung Prof. Kathmann, Humboldt-Universität zu Berlin.

Zur Projektbeschreibung

Kooperationspartner:innen

National kooperiert die Arbeitsgruppe aktuell mit der MSH Medical School Hamburg, der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, sowie mit der Universität Hamburg. Internationale Kooperationen bestehen vor allem zur Florida State University, USA, zur Universität Basel, Schweiz, und zur McGill University, Kanada.

Die Arbeitsgruppe ist eng verknüpft mit der im Aufbau befindlichen Spezialambulanz für Menschen mit Zwangsstörung an der MSB. In der Ambulanz erhalten Patient:innen mit Zwangsstörung eine umfassende diagnostische Untersuchung und eine evidenzbasierte verhaltenstherapeutische Behandlung.

Zentrale Publikationen

Schulze, D., Reuter, B., Elsner, B. & Kathmann, N. (2023). Measurement Invariance Widely Holds for the Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale. European Journal of Psychological Assessment, 0, https://doi.org/10.1027/1015-5759/a000788 doi.org/10.1027/1015-5759/a000788

Campos-Martin, R., Bey, K., Elsner, B., Reuter, B., Klawohn, J., Philipsen, A., Kathmann, N., Wagner, M., Ramirez, A. (2023). Epigenome-wide analysis identifies methylome profiles linked to obsessive-compulsive disorder, disease severity, and treatment response. Molecular Psychiatry. https://doi.org/10.1038/s41380-023-02219-4

Von Koch, L, Kathmann, N. & Reuter, B. (2023). Lack of Speeded Disengagement From Facial Expressions of Disgust in Remitted Major Depressive Disorder: Evidence From an Eye-Movement Study. Behaviour Research and Therapy, 160. https://doi.org/10.1016/j.brat.2022.104231

MacNamara, A., Joyner, K., & Klawohn, J. (2023). Event-related potential studies of emotion regulation: A review of recent progress and future directions. International Journal of Psychophysiology, 176 (3). https://doi.org/10.1016/j.ijpsycho.2022.03.008

Grützmann, R., Klawohn, J., Elsner, B., Reuter, B., Kaufmann, C., Riesel, A., Bey, K., Heinzel, S., Kathmann, N. (2022). Error-related activity of the sensorimotor network contributes to the prediction of response to cognitive-behavioral therapy in obsessive–compulsive disorder. Neuroimage:Clinical, 3. https://doi.org/10.1016/j.nicl.2022.103216

Grützmann, R., Kaufmann, C., Wudarczyk, O., Balzus, L., Klawohn, J., Riesel, A., Bey, K., Wagner, M., Heinzel, S., & Kathmann, N. (2022). Error-Related Brain Activity in OCD Patients and Unaffected First-Degree Relatives: Evidence for Protective Patterns. Biological Psychiatry: Global Open Science, 2(1), 79-8. https://doi.org/10.1016/j.bpsgos.2021.07.001

Miano, A., Schulze, K., Moritz, S., Wingenfeld K., & Roepke R., (2022). False memory in posttraumatic stress disorder and borderline personality disorder. Psychiatry Research, 314. https://doi.org/10.1016/j.psychres.2022.114547

 

Miano, A., Lustig, S., Meyerding, L., & Barnow, S., (2022). Accuracy and bias in facial trustworthiness appraisals in borderline personality disorder. Journal of Personality Disorders.

Kathmann, N., Jacobi, T., Elsner, B., & Reuter, B. (2022). Effectiveness of Individual Cognitive-Behavioral Therapy and Predictors of Outcome in Adult Patients with Obsessive-Compulsive Disorder. Psychotherapy & Psychosomatics, 91(2), 123-135. https://doi.org/10.1159/000520454

Paul, S., Kathmann, N., Elsner, B., Reuter, B., Barnow, S., Simon, D., Endrass, T., & Klawohn, J. (2022). Neural correlates of emotional reactivity predict response to cognitive-behavioral therapy in obsessive-compulsive disorder. Journal of Affective Disorders, 308, 398-406. https://doi.org/10.1016/j.jad.2022.04.024

Elsner, B., Jacobi, T., Kischkel, E., Schulze, D. & Reuter, B (2022). Mechanisms of exposure and response prevention in obsessive-compulsive disorder: effects of habituation and expectancy violation on short-term outcome in cognitive behavioral therapy. BMC Psychiatry, 22(1), 66. doi.org/10.1186/s12888-022-03701-z

Klawohn, J., Brush, C.J., & Hajcak, G. (2021). Neural Responses to Reward and Pleasant Pictures Prospectively Predict Remission from Depression. Journal of Abnormal Psychology, 130(7), 702-712. https://doi.org/10.1037/abn0000696

Bey, K., Campos-Martin, R., Klawohn, J., Reuter, B., Grützmann, R., Riesel, A., Wagner, M., Ramirez, A., Kathmann, N. (2021). Hypermethylation of the oxytocin receptor gene (OXTR) in obsessive-compulsive disorder: further evidence for a biomarker of disease and treatment response. Epigenetics, 2021, 17(6), 642–652. https://doi.org/10.1080/15592294.2021.1943864

Riesel, A., Härpfer, K., Kathmann, N, & Klawohn, J. (2021). In the Face of Potential Harm – The Predictive Validity of Neural Correlates of Performance Monitoring for Perceived Risk, Stress, and Internalizing Psychopathology During the COVID-19 Pandemic. Biological Psychiatry: Global Open Science, 1(4), 300–309. https://doi.org/10.1016/j.bpsgos.2021.08.004

Klawohn, J., Burani, K., Bruchnak, A., Santopetro, N., & Hajcak, G. (2021). Reduced Neural Response to Reward and Pleasant Pictures Independently Relate to Depression. Psychological Medicine, 51(5), 741-749. https://doi.org/10.1017/S0033291719003659

Elsner, B., Wolfsberger, F., Srp, J., Windsheimer, A., Becker, L., Schuhmann, T., Kathmann, N., & Reuter, B. (2020). Long-term Stability of Benefits in Routine Cognitive Behavioral Therapy for Obsessive Compulsive Disorder Depends on Symptom Remission During Therapy. Clinical Psychology in Europe, 2(1), e2785. https://doi.org/10.32872/cpe.v2i1.2785

Riesel, A., Kathmann, N., & Klawohn, J. (2019). Flexibility of Error-Monitoring in Obsessive-compulsive Disorder under Speed and Accuracy Instructions. Journal of Abnormal Psychology, 128(7), 671–677. https://doi.org/10.1037/abn0000463

Hajcak, G., Klawohn, J., & Meyer, A. (2019). The utility of event-related potentials (ERPs) in clinical psychology (Review). Annual Review of Clinical Psychology, 15, 71–95. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-050718-095457

 

AG Rechtspsychologie

Forschungsbereiche und -ziele

Die Ziele der Arbeitsgruppe Rechtspsychologie liegen in der Prävention und Ermittlung von strafrechtlich relevantem Verhalten, der Unterstützung von Entscheidungsträger:innen an der Schnittstelle Recht/Psychologie sowie dem Schutz von verschiedenen Personengruppen im Rechtssystem.

Forschungsfelder

Ihre Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit Fragestellungen aus den Bereichen:

  • Aussagepsychologie (z. B. Aussagen und Aussagestrategien von Beschuldigten sowie Erinnerungsfehler und Lügendetektion bei Aussagen)
  • Familienrechtspsychologie (z.B. Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder und Familien, Risikofaktoren und Auswirkungen von Kindeswohlgefährdung)
  • Kriminalprognose (z. B. Risikokommunikation, Risikoprofile von Konsument:innen von Missbrauchsabbildungen)
  • Prävention und Intervention (z. B. Prävention des Konsums von Missbrauchsabbildungen, Erfolg sozialtherapeutischer Behandlung, Verbesserung der Diagnostik sexueller Paraphilien)
  • Vernehmungspsychologie (z. B. Vernehmungstechniken und Entscheidungsprozesse von Vernehmenden)
Mitglieder
Aktuelle Projekte

RAPPID Risk Assessment for the Prevention & Promotion of Internet Deterrence; End Violence Against Children (2022 Tech Coalition Safe Online Research Fund)

ARICA Assessing Risk Indicators of Child Sexual Abuse; Europäische Union (Internal Security Fund ISF)

Kooperationspartner:innen
  • Universität Mainz, Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie
  • Carleton University, Ottawa (Kanada)
  • Hochschule des Bundes, Fachbereich Kriminalpolizei beim BKA
  • Lucy Faithfull Foundation (UK)
  • Maastricht University (Niederlande)
  • Netherlands Institute for the Study of Crime and Law Enforcement (Niederlande)
  • Norwegian Police University College (Norwegen)
Zentrale Publikationen

Fahsing, I., Rachlew, A., & May, L. (2021). Have you considered the opposite? A debiasing strategy for judgment in criminal investigation. The Police Journal. Advance online publication. https://doi.org/10.1177/0032258X211038888

Fricke, L., Wendt, F., Wittkopf, L., & Körner, A. (2021). Kriminalitätstendenzen in Krisenzeiten am Beispiel der COVID-19-Pandemie. Praxis der Rechtspsychologie, 31(2), 141–164. doi.org/10.51625/pdr20210207

Gannon, C., Blokland, A. A. J., Huikuri, S., Babchishin, K. M., & Lehmann, R. J. B. (2023). Child sexual abuse material on the darknet. Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie. doi.org/10.1007/s11757-023-00790-8

Körner, A., Yegane Arani, A. A. O., Bussweiler, J., & Lehmann, R. J. B. (2023). Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Wie wird die Strafbarkeit von Missbrauchsabbildungen für weibliche und männliche Täter beurteilt? Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie, 17, 95-107 (2023). doi.org/10.1007/s11757-023-00759-7

Lehmann, R. J. B., Jahnke, S., Bartels, R., Butzek, J., Molitor, A., & Schmidt, A. F. (2023). Public Stigmatizing Reactions Toward Nonoffending Pedophilic Individuals Seeking to Relieve Sexual Arousal. The Journal of Sex Research, 1-11. doi.org/10.1080/00224499.2023.2198512

Lehmann, R. J. B., Schäfer, T., Helmus, L. M., Henniges, J., & Fleischhauer, M. (2023). Same score, different audience, different message: Perceptions of sex offense risk depend on Static-99R risk level and personality factors of the recipient. Sexual Abuse, 10790632221148667. doi.org/10.1177/10790632221148667

Lehmann, R. J. B., Babchishin, K., & Schmidt, A. F. (2023). Konsum von Missbrauchsabbildungen: Prävalenz, Ätiologie, Fallpriorisierung und Prognose. Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie. doi.org/10.1007/s11757-022-00752-6

May, L., Raible, Y., Gewehr, E., Zimmermann, J., & Volbert, R. (2022). How often and why do innocent and guilty suspects remain silent, confess, and deny? Journal of Police and Criminal Psychology.Advance online publication. doi.org/10.1007/s11896-022-09522-w

May, L., Fashing, I., Milne, R., Gaedt, J., & Schneider, T (2022). Die untersuchende Vernehmung als (internationale) Reaktion auf falsche Geständnisse: ein forschungsbasierter und praxiserprobter Vernehmungsansatz. Praxis der Rechtspsychologie, 32(2), 127–158.

Schneider, T., & May, L. (2021). Minimierende und maximierende Vernehmungstaktiken: Risiko falscher Geständnisse und sozialpsychologische Wirkmechanismen. Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie, 15, 355–367. https://doi.org/10.1007/s11757-021-00677-6

 

AG Moderne Empirisch-fundierte Psychodynamische Diagnostik und Psychotherapie

Forschungsbereiche und -ziele

Ausgehend von einer psychodynamischen Theoriebildung besteht das übergeordnete Ziel der Arbeitsgruppe darin ein empirisch fundiertes Verständnis pathogener als auch apathogener Entwicklungsverläufe zu erlangen. Dabei beschäftigt sich die AG mit der Ätiologie, Diagnostik sowie dem Verlauf von Psychopathologie über die Lebensspanne. Zudem werden Wirkfaktoren moderner psychodynamischer Psychotherapien (wie z. B. der mentalisierungsbasierten Therapie) identifiziert. Hierbei kommen unter anderem Ecological Momentary Assessments und Interventions (EMAs, EMIs) sowie E-Mental-Health Interventionen zum Einsatz. Ferner ist die Diagnostik nach psychodynamischen bzw. dimensionalen Modellen von Persönlichkeitsstörungen bzw. -funktionen (OPD-2, OPD-KJ2, AMPD im DSM-5 und ICD-11) und Psychopathologie (p-Faktor) sowie deren Operationalisierung anhand neuester Messverfahren (z.B. STiP-5.1 Interview, PiCD-Fragebogen, LoPF, OPD-KJ-KF, OPD-KJ2-SF, DSQ-22-A) ein weiterer zentraler Forschungsschwerpunkt der AG. Fragestellungen aus den Gebieten der Prävention und Psychotherapieausbildungsforschung ergänzen die genannten Bereiche.

Mitglieder
  • Prof. Dr. Lea Sarrar, Professur für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Prof. Dr. Moritz Petzold, Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Aktuelle Projekte

„Investigating Early Signs and Developmental Course of Personality Disorders in Young People

  • gefördert durch das Botnar Research Centre for Child Health
  • Projektbeteiligte: Dr. Kirstin Goth (Leitung; Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel), Dr. Marc Birkhölzer (Leitung; Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel), Prof. Dr. Lea Sarrar sowie nationale und internationale Projektbeteiligte
    Weblink

„Erziehungsverhalten und psychodynamische Merkmale in der Adoleszenz“

  • gefördert durch die MSB Medical School Berlin
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Lea Sarrar (Leitung), Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke (Universität Mainz), Dr. Kirstin Goth (Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel)

„Förderung von Feinfühligkeit im Rahmen vom Paulina-Kernberg-Seminaren – einer regressiven Gruppenselbsterfahrung für Pädagog:innen und Therapeut:innen“

  • gefördert durch die MSB Medical School Berlin
  • Projektbeteiligte: Prof. Dr. Lea Sarrar (Leitung), Prof. Dr. Hermann Staats (Leitung; Fachhochschule Potsdam)
Kooperationspartner:innen
  • Dr. Kirstin Goth (Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel)
  • Dr. Marc Birkhölzer (Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel)
  • Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke (Universität Mainz)
  • Prof. Dr. Hermann Staats (Fachhochschule Potsdam)
Zentrale Publikationen

Akın, A., Winter, S., Goth, K., Seiffge-Krenke, I., Obbarius, A. & Sarrar, L. (2023). Operationalized psychodynamic diagnostic of adolescents in light of the new ICD-11 model of personality functio-ning: Personality structure, psychodynamic conflicts, and mental health problems. Children, 10, 1095. https://doi.org/10.3390/children10071095

Rohde, J., Obbarius, A., Voigt, B., Sarrar, L., Biesenthal-Matthes, S., Kind, C.-S., Rose, M., Hofmann, T. (2023). Differences and similarities in personality functioning across different types of eating disorders. Frontiers in Psychiatry, 14, 1155725. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2023.1155725

Akın, A., Winter, S. & Sarrar, L. (2022). An empirical psychodynamic investigation of stable and mentally healthy parent couples. Psychodynamic Psychiatry, 50, 689–705. https://doi.org/10.1521/pdps.2022.50.4.689

Sarrar, L. & Goth, K. (2022). Defense mechanisms reloaded in the light of impaired personality functioning: An attempt of clarification and simplification resulting in the DSQ-22-A for adolescents. Frontiers in Psychiatry. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2022.866837

Akın, A., Seiffge-Krenke, I., Obbarius, A., Reitzle, M. & Sarrar, L. (2021). Parenting behavior and psychodynamic conflicts: Cross-sectional findings in a normative sample of adolescents and their parents. Nordic Psychology, 73, 359–374. https://doi.org/10.1080/19012276.2021.2001681

Escher, F., Sarrar, L. & Seiffge-Krenke, I. (2021). Differences in psychodynamic conflicts between healthy adolescents and adolescent patients: Results with the conflict questionnaire. Nordic Psychology, 73, 347–358. https://doi.org/10.1080/19012276.2021.2001678

Obbarius, A. & Sarrar, L. (2020). Der Zusammenhang zwischen selbstberichteter anorektischer Essstörungssymptomatik und psychischer Struktur bei weiblichen Adoleszenten und jungen Erwachsenen in einer Online-Stichprobe. Psychotherapeut, 65, 398–404. https://doi.org/10.1007/s00278-020-00442-w

Sarrar, L., Vilalta, M., Schneider, N. & Correll, C. U. (2020). Body mass index and self-reported Body image in German adolescents. Journal of Eating Disorders, 8. https://doi.org/10.1186/s40337-020-00330-3

Weber, E. C., Seiffge-Krenke, I., Goth, K. & Sarrar, L. (2020). Psychische Struktur, intrapsychische Konflikte und Abwehrstile in der Adoleszenz. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 69, 666–683. https://doi.org/10.13109/prkk.2020.69.7.666

Leichsenring, F., Sarrar, L. & Steinert, C. (2019). Drop-outs in psychotherapy: A change of perspective. World Psychiatry, 18, 32–33. doi.org/10.1002/wps.20588