Rechtspsychologie: Veranstaltung zum Projekt RAPPID in Mexico City
Im Rahmen des Projekts RAPPID (Risk Assessment for the Prevention and Promotion of Internet Deterrence; Prof. Robert Lehmann), gefördert durch Safe Online und die Tech Coalition, fand in Mexico City eine Veranstaltung mit rund 30 Fachakteur:innen aus Lateinamerika statt.
Dr. Laura Quinten (Medical School Berlin) stellte gemeinsam mit Prof. Kelly Babchishin (Carleton University Ottawa) zentrale Forschungsergebnisse aus dem Projekt vor:
- Das Risiko für die Nutzung von Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder ist nicht auf Personen mit sexuellem Interesse an Kindern beschränkt und kann unterschiedlichen psychologischen Pfaden folgen
- Gezielte Warnungen für unterschiedliche Risikotypen sind ein vielversprechender Ansatz zur Prävention
- Die Bedeutung zentraler Risikofaktoren hängt vom kulturellen Kontext ab
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich diese Erkenntnisse in wirksame Präventionsstrategien übersetzen lassen. Die Diskussionen machten deutlich, wie entscheidend regionale Perspektiven im Globalen Süden für die Entwicklung wirksamer Präventionsstrategien sind.