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PSY-CARE: Depression bei zuhause lebenden Pflegebedürftigen – Kurzzeitpsychotherapie im Behandlungsteam mit Hausärzten und Pflegenden

Pflegebedürftige Menschen sind nicht nur körperlichen, sondern auch psychosozialen Belastungsfaktoren ausgesetzt, die das Risiko von Depression erhöhen. Umgekehrt erhöht Depression das Risiko für körperliche Erkrankungen, Suizidalität und verstärkten Hilfebedarf. Der deutliche Zusammenhang zwischen Depression und beeinträchtigter Lebensqualität bei pflegbedürftigen älteren Menschen macht es zu einer wichtigen gesundheitspolitischen Aufgabe, depressive Erkrankungen zu erkennen und angemessen zu behandeln.

Das Projekt PSY-CARE ist ein international einzigartiges Projekt, welches testet, ob eine ambulante Kurzzeit-Psychotherapie bei zuhause lebenden Pflegebedürftigen mit Depression wirkt und wie solch eine Behandlung im Erfolgsfall in den Leistungskatalog der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung aufgenommen werden könnte. Die Therapie wird von gerontologisch qualifizierten Psychologischen Psychotherapeuten im Behandlungsteam mit Hausärzten und Pflegenden durchgeführt. PSY-CARE soll in Berlin und angrenzenden Regionen Brandenburgs umgesetzt werden. Pflegebedürftige mit und ohne Kurzzeit-Psychotherapie werden miteinander verglichen.


Laufzeit: Juni 2018 bis 31. Mai 2021
Konsortialführung: MSB Medical School Berlin
Projektleiterin: Prof. Dr. habil. Eva-Marie Kessler (Professur Gerontopsychologie)

Weitere beteiligte an der MSB: Medizinpädagogik- Professorinnen Prof. Dr. Julia Göhler, Prof. Dr. Kerstin Ketelhut sowie Prof. Dr. phil. Ulrike Morgenstern

Konsortialpartner: Charité – Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft (IMSR)

Kooperationspartner: Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (dgvt); Caritas Altenhilfe Berlin

Website: www.psy-care.de

Pressemitteilung: www.medicalschool-berlin.de/fileadmin/Daten/MSB/Presse/PMs/MSB_PM_PsyCare_12_2018.pdf

Projektmitarbeiterinnen: Forschungsmanagement

Ihre Ansprechpartnerin

Prof. Dr. habil. Eva-Marie Kessler

Plakat zum Projekt