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Rückengesundheit im Alltag: Team Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin stellt laufende Studien auf der Society for Ambulatory Assessment (SAA) 2023 Konferenz in Amsterdam vor

Dr. Karolina Kolodziejczak und M.Sc. Lea Wilhelm aus dem Team Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin (Professur: Prof. Dr. Lena Fleig) sind aktive Mitglieder der Society for Ambulatory Assessment (SAA) und stellten auf der diesjährigen Konferenz der SAA Gesellschaft zwei derzeit im Team laufende Forschungsprojekte vor. Die Konferenz fand vom 5. - 7. Juni 2023 in Amsterdam statt. Die SAA Gesellschaft vereint Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen weltweit, die in ihrer Forschung ambulante, d.h. nicht im Labor stattfindende Untersuchungsmethoden anwenden.

Dr. Kolodziejczak präsentierte das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Körperliche Aktivität und psychosoziale Merkmale asymptomatischer Personen und Personen mit unteren Rückenschmerzen im täglichen Leben“, welches in Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin durchgeführt wird. Das Poster von Frau Kolodziejczak lieferte Einblicke in die theoretischen Grundlagen, das Studiendesign und die ersten Ergebnisse des psychologischen Teilprojektes zu Rückengesundheit im Alltag. Die Studie befindet sich weiterhin in der Rekrutierungsphase.

Mehr Informationen zur Studie oder eine Anmeldung zur Teilnahme sind online zu finden unter: https://jwi.charite.de/forschung/forschung_biomechanik_auf_organebene/biomechanik_der_wirbelsaeule/rueckenstudie/.

Frau Kolodziejczak steht darüber hinaus gern als Ansprechpartnerin zur Verfügung unter: karolina.kolodziejczak(at)medicalschool-berlin.de.


Frau Wilhelm stellte Ergebnisse aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten workHealth-Projekt (https://www.medicalschool-berlin.de/forschung/forschungscluster/lifespan-aging-health/workhealth/) vor, welches die Rückengesundheit im Berufsalltag ins Visier nimmt. Dabei wertete Frau Wilhelm für ihr Poster unter dem Titel „'Afterwards, I always feel better…': a mixed-method observational N-of-1 study on the daily dynamics between leisure-time physical activity and positive affect” quantitative und qualitative Daten von Einzelfallstudien aus, um die Zusammenhänge von körperlicher Aktivität und Gefühlen pro Person differenzierter betrachten zu können.

„In der Psychologie arbeiten wir oft mit Daten vieler Menschen, die wir über einen kürzeren Zeitraum begleiten. Das ermöglicht uns, Vergleiche zwischen Personen zu ziehen und verallgemeinernde Aussagen zu untersuchen, wie etwa, ob allgemein aktivere Menschen weniger Rückenbeschwerden haben als inaktivere Menschen. Dabei wird jedoch nicht zur Gänze berücksichtigt, dass jeder Mensch einzigartig ist und die über viele Menschen hinweg gemittelten Werte für den einen Menschen nicht unbedingt stimmen. Deshalb ergänzen wir unsere Forschung um individualisierte, hochauflösende Einzelfallanalysen“, so Wilhelm. Sie steht gern für Rückfragen zur Verfügung unter: lea.wilhelm(at)medicalschool-berlin.de.

Die Aufnahme neuer Teilnehmenden für die workHealth-Studie geht in die Endphase: Bis zum Ende des Sommers werden noch Berufstätige gesucht, die in ihrem Job vorwiegend sitzen, sowie Physiotherapeut:innen.

Interessierte Personen können sich an das workHealth-Studienteam per Mail wenden unter: workhealth(at)medicalschool-berlin.de, oder direkt hier Interesse anmelden: https://cj2302.customervoice360.com/uc/msb-lf-21032601/25cc/.

Das Studienteam freut sich auf Ihre Anfragen!


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