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Neue Open-Access-Publikation von Prof. Lorenz zu den Big Five in der Geek-Kultur

Prof. Dr. Timo Lorenz hat zusammen mit Leonie Hagitte und Melvin Brandt eine Studie zum Thema Geek-Kultur in Frontiers in Psychology veröffentlicht.

Die sogenannte Geek-Kultur kommt im Mainstream an und ihre sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen nehmen zu. Im Gegensatz dazu gibt es aber nur sehr wenig quantitative psychologische Forschung über diese Subkultur und die Menschen, die in sie eintauchen. Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob es Unterschiede in den Big-Five-Persönlichkeitsfaktoren zwischen Menschen gibt, die Dungeons & Dragons spielen, und Menschen, die es nicht tun. Innerhalb einer Stichprobe von 801 Personen, davon 399 Menschen, die Dungeons & Dragons spielen, zeigten die Ergebnisse, dass Menschen, die Dungeons & Dragons spielen, statistisch signifikant höhere Werte bei der Extraversion sowie bei der Offenheit für neue Erfahrungen aufweisen. Darüber hinaus wurde ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen den Extraversionswerten der Spieler:innen und dem Charisma ihres Charakters festgestellt. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit neueren Erkenntnissen aus der Big-Five-Forschung in der Geek-Kultur und widersprechen älteren Erkenntnissen über eine niedrige Extraversion und einen hohen Neurotizismus bei Menschen innerhalb der Subkultur.

Der Artikel kann hier abgerufen werden:

Lorenz, T., Hagitte, L., & Brandt, M. (2022). Do not make me roll initiative: Assessing the Big Five characteristics of Dungeons & Dragons players in comparison to non-players. Frontiers in Psychology, 13. doi.org/10.3389/fpsyg.2022.1010800


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