Datum: 01.12.2022
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Epigenetik von Stress und Trauma: Ringvorlesung am 20. Januar mit Prof. Dr. Leon Mutesa (Ruanda)

Der Genozid in Ruanda kostete 1994 ca. einer Million Tutsi das Leben und lässt viele Überlebende traumatisiert zurück. Das gesellschaftliche Trauma ist auch in der heutigen Generation des Landes verankert. In der Ringvorlesung am 20. Januar präsentierte Prof. Dr. Leon Mutesa aktuelle Erkenntnisse über die Auswirkungen der Epigenetik bei der Übertragung von Trauma und PTBS innerhalb und zwischen den Generationen in Folge des Völkermords. Dazu gab er Einblicke in sein aktuelles Forschungsprojekt.

Prof. Dr. Leon Mutesa ist Direktor des Center for Human Genetics am College der Medicine and Health Sciences-University of Rwanda (Ruanda). Er war Direktor des Departments of Clinical Laboratory am Kigali University Teaching Hospital, sowie Generaldirektor des Medical Research Centers am Rwanda Biomedical Centre unter dem Gesundheitsministerium, an dem er die nationalen Gesundheitsstrategien koordinierte. Seit Beginn seiner Karriere hat Prof. Dr. Mutesa die Entwicklung eines Zentrums für medizinische Genetik in Ruanda vorangetrieben, welches das erste seiner Art in Ost-Afrika darstellte.

Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Leon Mutesa für den spannenden Einblick und den rund 120 Teilnehmenden.


Die nächste Ringvorlesung findet am Donnerstag, den 24. Februar zum Thema »Enhancing our understanding of epigenetic and genetic mechanisms of trauma and PTSD in high adversity, low-resource contexts« statt. Die Anmeldung ist hier möglich.


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