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Zweck Youtube-Player Funktion
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Institute of Clinical Research (ICR)

Das Institute for Clinical Research (ICR) widmet sich der systematischen wissenschaftlichen Untersuchung von Fragen und Problemen im Zusammenhang mit der Gesundheit und Krankheit des Menschen. Ziel der medizinischen Forschung ist es, neues Wissen zu erlangen, um Krankheiten besser zu verstehen, neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu erhalten bzw. zu verbessern. Das ICR bündelt alle medizinischen Professuren der MSB und bildet gleichzeitig den Rahmen für die klinische Forschung an der MSB.

 

Institutskoordinator:innen

 

 

Prof. Dr. med. habil. Philine
Senf-Beckenbach

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Aufgaben

Unsere Kernaufgaben sind die Konzeption und Weiterentwicklung innovativer Forschungsansätze in den Bereichen Gesundheit sowie Prävention, Diagnostik und Therapie von Krankheiten. Konkret möchten wir diese Aufgaben über nachfolgende Punkte realisieren:

  • Aufbau und Vernetzung von Grundlagen-, translationaler und klinischer Forschung in Kooperation mit dem Helios Klinikum Berlin-Buch und dem Helios Klinikum Emil von Behring sowie anderen Kooperationspartnern
  • Organisation und Koordination bestehender sowie zukünftiger Studienprojekte
  • Initiierung und Durchführung von klinischen Studien zur Wirksamkeit neuer diagnostischer Verfahren und Therapien
  • Aufbau eines Forschungsschwerpunkts zur Gewinnung und Analysen von multizentrischen, multimodalen Real-World-Daten unter Einbezug von künstlichen Intelligenzlösungen
  • Epidemiologische und klinische Versorgungsforschung
  • Mitarbeit bei der Entwicklung und Aktualisierung internationaler und nationaler medizinischer Leitlinienprojekte
  • Vernetzung in den vorgenannten Forschungsbereichen mit nationalen und internationalen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen sowie Universitäten und Forschungsinstituten
  • Beratung junger Forschender (Assistenzärzte) zu den Themen
    • Studiendesign
    • Studienprojektmanagement
    • Statistik und Biometrie
    • Studienfinanzierung
    • Vernetzung/Zusammenarbeit mit anderen Studieninitiativen
Forschung

Die Forschungsgruppen des ICR arbeiten interdisziplinär und nutzen eine Vielzahl von methodischen Ansätzen, um komplexe medizinische Fragestellungen zu untersuchen. Die Forschungsbereiche des ICR umfassen:

Bisherige Forschungsfelder:

  • Onkologische Grundlagen-, translationale und klinische Forschung: Dieser Bereich konzentriert sich auf die Erforschung der Mechanismen der Tumorentwicklung und -progression sowie die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze, insbesondere für schwer behandelbare Tumoren. Dazu gehören die personalisierte und Hochpräzisions-Radioonkologie, onkologische Viszeralchirurgie, thorakale Onkologie und die Erforschung der molekulargenetischen Grundlagen von Krebserkrankungen.
  • Datenbasierte Statistik und epidemiologische Forschung: Ziel ist es, die Gesundheit von Bevölkerungsgruppen zu verbessern durch die Analyse von Gesundheitszuständen und die Durchführung von Beobachtungsstudien. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Datenerfassung und -analyse sowie der Entwicklung innovativer statistischer Modelle. Ein relevantes Forschungsgebiet als Bindeglied zur Onkologie ist die molekulargenetische Epidemiologie mit dem Schwerpunkt genomweiter Assoziationsstudien zielgerichtet auf Krebserkrankungen.
  • Infektiologische Grundlagenforschung und klinische infektiologische Forschung: Dieser Bereich untersucht die molekularen Grundlagen von Infektionen und entwickelt neue Therapien zur Behandlung infektiöser Erkrankungen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung und Optimierung von Antibiotikatherapien und der Erforschung genderbasierter Medizin.
Methoden
  • Molekularbiologische und biophysikalische Analysen zur Untersuchung zellulärer und subzellulärer Prozesse
  • Epidemiologische Studien und komplexe Datenanalysen zur Erfassung und Interpretation von Gesundheitsdaten
  • Molekulargenetische Epidemiologie mit dem Schwerpunkt genomweiter Assoziationsstudien zielgerichtet auf Krebserkrankungen
  • Klinische Interventionsstudien und Registerforschung zur Evaluierung neuer Behandlungsansätze und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung
  • Anwendung fortgeschrittener bildgebender Verfahren wie fMRT, PET und CT für präzise Diagnosen und Therapieüberwachung
Wissenschaftliche Infrastruktur
  • Modern ausgestattete Forschungslabore am universitären Campus Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Zugang zu umfangreichen Patient:innendatenbanken und Unterstützung durch die Helios Health Institut GmbH (HHI)
  • Umfangreiche Einrichtungen zur Durchführung von klinischen Studien
Einzelne Forschungsbereiche & Kollegium

Forschungsbereich 1: Onkologische Grundlagen-, translationale und klinische Forschung

Forschungsziele

Dieser Bereich fokussiert sich auf die interdisziplinäre onkologische Forschung, die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Vorklinik sowie die Entwicklung neuer Therapieansätze. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der molekularen Mechanismen von Tumoren und der Entwicklung personalisierter Behandlungsstrategien.

Berlin Buch Cancer Group (BBCG)

Im Rahmen des Forschungsbereichs 1 gründete sich die Berlin Buch Cancer Group (BBCG), um die Aktivitäten im Bereich der Onkologie zu bündeln und eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Vorklinik zu fördern. Die BBCG umfasst die klinischen Aktivitäten im Helios Klinikum Berlin-Buch, das Helios Klinikum Emil von Behring und die Forschungsgruppen des ersten Studienabschnitts der MSB.

Die BBCG konzentriert sich insbesondere auf die Forschung und Behandlung schwer behandelbarer Tumore, mit einem besonderen Fokus auf metastasierte Tumoren. In diesem Rahmen werden neue therapeutische Ansätze entwickelt und getestet, um die Behandlungsergebnisse für Patient:innen zu verbessern.

Mitglieder
  • Prof. Dr. Peter Reichardt - Innere Medizin, Onkologie, MSB; Leiter der Forschung Onkologie und Sarkomzentrum, Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Prof. Dr. Torsten Gerriet Blum, – Innere Medizin und Pneumologie (inkl. thorakale Onkologie), MSB, Oberarzt Klinik für Pneumologie, Helios Klinikum Emil von Behring
  • Prof. Dr. Susann Stephan-Falkenau – Pathologie, MSB; Leitende Oberärztin Institut für Gewebediagnostik / Pathologie, Helios Klinikum Emil von Behring
  • Prof. Dr. Robert Krempien, Radioonkologie, MSB; Chefarzt Strahlentherapie und Radioonkologie, Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Dr. Rebecca Graebig-Rancourt, MSB Research Coordinator/ Project Manager
  • Prof. Dr. Ervice Pouokam, Physiologie, ITM, MSB
  • Prof. Dr. med. Martin A. Mensah, Humangenetik, MSB, Oberarzt Inst. f. Labormedizin / Leiter Klinische Genetik, Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Prof. Dr. med. Roger Wahba, Chirurgie, MSB, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie Helios Klinikum Berlin-Buch
Aktuelle Projekte
  • EU-Projekt SOLACE: Dieses EU4Health geförderte, dreijährige Projekt zielt auf die Implementierung nationaler Lungenkrebs-Screeningprogramme in EU-Mitgliedsstaaten, u.a. durch die Entwicklung einer pan-europäischen Leitlinie zum Lungenkrebssscreening sowie von drei Implementierungsstudien in 11 EU-Staaten (https://europeanlung.org/solace/)
    Weiterer Projektbeschreibung
  • EU-Projekt IDERHA: Dieses EU IHI-geförderte, fünfjährige Projekt zielt auf den Aufbau einer multizentrischen, interoperablen Plattform- und Datenbankstruktur ab, die mittels multimodaler Daten aus den Bereichen Lungenkrebsscreening und nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom pilotiert werden soll (https://www.iderha.org/)
  • EU-Projekt EUCanScreen: Dieses EU Joint Action-Framework Projekt hat zum Ziel, Aufbau und Qualitätssicherung der sechs durch die EU empfohlenen Krebs-Screeningprogramme (Früherkennung von Mamma-, kolorektale, Zervix-, Lungen-, Magen- und Prostatakarzinomen) in allen EU-Mitgliedsstaaten zu fördern
  • EU-Projekt OPTIMA: Im Rahmen dieses EU IMI-geförderten, fünfjährigen Projekts solle eine multizentrische, interoperable Plattform- und Datenbankstruktur aufgebaut werden, mit deren Hilfe Leitlinien-, Real-World-Evidence- und auf Künstlicher Intelligenz basierte Behandlungsempfehlungen mittels eine Clinical Decision Tools für Patient:innen und Behandler generiert werden können (https://www.optima-oncology.eu/).
  • Multicenter-Studien zur personalisierten Therapie: Diese Studien untersuchen die Wirksamkeit neuer onkologischer Behandlungen, einschließlich Hochpräzisions-Radioonkologie und molekulargenetischer Diagnostik.
  • Multicenter-Studie zur zum diagnostischen Nutzen der genetischen Testung bei V.a. familiären Brust und Eierstockkrebs: Diese Studie untersucht den Nutzen der Leitlinie zur genetischen Testung bei V.a. erblichen Brust- und Eierstockkrebs.
Kooperationspartner:innen
  • Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin
  • Institut für Gewebediagnostik, Helios Klinikum
Zentrale Publikationen

 

Forschungsbereich 2: Datenbasierte Statistik und epidemiologische Forschung

Forschungziele

Epidemiologie ist die Grundlage der öffentlichen Gesundheit und wird als die Wissenschaft der „Verteilung und Determinanten von Krankheiten oder gesundheitsrelevanten Zuständen bzw. Ereignissen innerhalb von Personengruppen sowie die Entwicklung von Wissen darüber, wie diese verhindert werden können, definiert. Epidemiologische Forschung hilft nicht nur zu verstehen, wer an einer Störung oder Krankheit leidet, sondern auch, warum und wie sie zu dieser Person oder Region übertragen wurde. Ziel dieses Forschungsbereichs ist es daher, neue Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Krankheiten zu gewinnen und evidenzbasierte Gesundheitsstrategien zu entwickeln.

Mitglieder
  • Prof. Dr. Thomsen - Biostatistik und Epidemiologie
  • Prof. Dr. Wessel - Biostatistik und Epidemiologie
Aktuelle Projekte
  • Weiterentwicklung genomweiter Assoziationsstudien zielgerichtet auf Krebserkrankungen (Multiples Myelom und Darmkrebs) und deren Vorstufen (MGUS).
  • Magnetocardiographic innovation and research concerning Long-COVID evaluation (MIRACLE)
  • GWAS für Chromosomenaberrationen und daraus resultierend Alterungserscheinungen im Organismus.
  • Algorithms for diagnosis and treatment of pediatric ischemic stroke
  • Identifizierung von Genvarianten mit ADHS und Sexualdimorphismus. Autonomic cardiac regulation in obstructive sleep apnea patients using neuro-cardio-respiratory interaction analysis
  • Trans-ethnische GWAS-Meta-Analysen zu nierenfunktionsbezogenen Merkmalen.
  • Magnetocardiography at rest and during exercise for risk stratification in patients with acute chest pain
  • Entwicklung von Pipelines für die Ganzgenomsequenzierung mit dem Ziel, Gene mit hohem oder mittlerem Risiko für konkordante Krebserkrankungen in Familien vom Mendelschen Typ zu identifizieren.
  • Perioperative monitoring via cardiorespiratory analysis and magnetocardiography to predict adverse events in high-risk surgical patients (PERRIS)
  • EU UKBB Projekt 66591:GWAS-Analyse von Schlaganfalldaten und deren Beziehung zu Autoimmunkrankheiten
  • BMFTR-Verbundprojekt "TRANSFER – Artificial Intelligence Driven Anesthesia"
  • PROMOMO-SCAFFOLDS, BMFTR-Maßnahme zur Förderung bilateraler projektbezogener Mobilität mit der Republik Moldau – ProMoMo
Kooperationspartner:innen
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
  • Zhejiang University, Hangzhou, PR of China
  • The Institute of Cancer Research, London, UK
  • Center for Primary Health Care Research, Lund University, Malmö, Sweden.
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
Zentrale Publikationen

 

Forschungsbereich 3: Translational Research in Psychosomatic Medicine (PSOM-LAB)

Forschungsziele

Die Psychosomatischer Medizin als interdisziplinärer Fachbereich zwischen Humanmedizin und Psychologie widmet sich klinisch und wissenschaftlich u.a. dem Thema der Funktionellen Körperbeschwerden. Diese sind durch anhaltende, funktionseinschränkende körperliche Symptomkomplexe gekennzeichnet, für die keine unmittelbaren somatischen Ursachen erhoben werden können und die daher ohne eine Einordnung als eine bestimmte, etablierte Krankheit bleiben.  Ätiologisch geht man aktuell von einer multimodalen Krankheitsentstehung nach dem biopsychosozialen Modell aus, wobei die Entstehung dieser Beschwerden weiterhin intensiv beforscht wird (z.B. innerhalb der psychoneuroimmunologischen Forschung, der Stressforschung sowie auch der Bindungsforschung). Funktionelle Körperbeschwerden sind sehr häufig und einer der häufigsten Gründe, weshalb Menschen in Deutschland ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. In Relation zur Häufigkeit gibt es erstaunlich wenig störungsspezifische, strukturierte Behandlungskonzepte. Zwar gibt es bereits nachgewiesenermaßen wirksame Behandlungsmethoden, die Translation dieser Methoden in die Praxis ist jedoch noch nicht befriedigend gelungen. Daher finden Menschen mit funktionellen Körperbeschwerden häufig jahrelang nicht in wirksame Behandlungsstrukturen, was zum einen die Prognose der Erkrankung ungünstig beeinflusst, zum anderen wird das Gesundheitssystem ökonomisch und strukturell belastet.

Die AG „Translational Research in Psychosomatic Medicine“ widmet sich zum einen der Erforschung der Ätiologie funktioneller Körperbeschwerden. Der Fokus liegt hier bezüglich der Ätiologie auf stressphysiologischen Konzepten, Forschung zu internalen Bindungsrepräsentanzen sowie emotionaler Kompetenz als protektiver Faktor. Zum anderen werden Therapiekonzepten für Menschen mit funktionellen Körperbeschwerden entwickelt und evaluiert.

Mitglieder
  • Philine Senf-Beckenbach, Professur für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, MSB
  • Annella Lommetz, wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Katinka Pini, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistenzärztin
  • Linda Swierkosz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistenzärztin
  • Nora Koehler, Doktorandin (Kooperation Universität Hannover)
  • Meret Floeth, Doktorandin (Kooperation Universität Hannover)
  • Leon Wolfert, Doktorand (Kooperation Universität Marburg-Gießen)
  • Sheyma Abusamra, Doktorandin (Kooperation Universität Marburg-Gießen)
  • Elias Ferenz, Doktorand (Kooperation Universität Hannover)
  • Frieda Loske. Doktorandin (Kooperation Universität Hannover)
  • Stella Casagrande, Doktorandin (Kooperation Universität Heidelberg)
  • Marie Immel, Doktorandin (Kooperation Universität Marburg-Gießen)
Aktuelle Projekte

Der Einfluss von Speichel-Cortisol-Konzentration im Stresstest „SECPT-G“, von Emotionsregulation und Bindungsrepräsentanz auf die Symptomstärke bei Migräne: eine prospektive Querschnittstudie

  • Projektbeteiligte: Annella Lommetz, Leon Wolfert, Sheyma Abusamra, Philine Senf-Beckenbach
  • Weblink

Der Einfluss von Mentalisierungsfähigkeit, von Emotionsregulation und Bindungsrepräsentanz auf die Symptomstärke und -entstehung bei Menschen  mit funktionellen Herzbeschwerden: eine prospektive Querschnittstudie

  • Gefördert durch die Deutsche Herzstiftung
  • Projektbeteiligte: Linda Swierkosz, Katinka Pini, Nora Koehler, Elias Ferenz, Meret Floeth, Frieda Loske, Philine Senf-Beckenbach
  • Kooperationspartner: Volker Köllner (Rehaklinik Teltow-Seehof), Martin Stula (Weimar)
  • Weblink

Evaluation eines digitalen Kurzzeit-Behandlungsprogramms für Menschen mit funktionellen Herzbeschwerden: eine RCT Studie

  • Gefördert durch die Deutsche Herzstiftung
  • Projektbeteiligte: Linda Swierkosz, Katinka Pini, Nora Koehler, Philine Senf-Beckenbach
  • Kooperationspartner: Martin Stula (Weimar)
  • Weblink

Embodinet: ein interdisziplinäres Netzwerk zur Erforschung und Definition des Embodiment-Begriffs

  • Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG-Netzwerkförderung, PD Dr. Prisca Bauer, Freiburg)
  • Projektbeteiligte: Stella Casagrande, Marie Immel, Philine Senf-Beckenbach

Diss-TDF: Entwicklung und Evaluation eines therapeutischen Entscheidungsrahmens für die Behandlung von Patienten mit dissoziativen Störungen

  • Projektbeteiligte: Philine Senf-Beckenbach
  • Kooperationspartner: Universität Lübeck (Prof. Dr. Anne Weissbach), LMU München (Dr. Lukas Stütz)
Kooperationspartner:innen
  • Helios Health Institute GmbH (HHI)
  • Helios Klinikum Emil von Behring
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
Zentrale Publikationen

 

Forschungsbereich 4: Klinische Infektionsprävention und Versorgungsforschung mit besonderem Schwerpunkt auf geschlechtersensibler Versorgung

Forschungsziele

Der Forschungsbereich 4 des Institute of Clinical Research (ICR) an der MSB Medical School Berlin fokussiert sich auf klinische Infektionsprävention und Versorgungsforschung mit besonderem Schwerpunkt auf geschlechtersensibler Versorgung. Ziel ist es, geschlechtsspezifische Unterschiede in Infektionsrisiken, Krankheitsverläufen, Präventionsstrategien und Versorgungsergebnissen systematisch zu analysieren und in evidenzbasierte, patientenzentrierte Versorgungskonzepte zu überführen.

Der Forschungsbereich verbindet epidemiologische Analysen, klinische Studien und Real-World-Daten, um Präventions- und Behandlungsstrategien in unterschiedlichen Versorgungssettings zu evaluieren. Geschlechtersensible Aspekte werden dabei als integraler Bestandteil moderner Infektionsmedizin verstanden und gezielt genutzt, um Versorgungsqualität zu verbessern, Ungleichheiten zu reduzieren und nachhaltige Präventionsstrategien zu entwickeln.

Mitglieder
  • Prof. Dr. Irit Nachtigall
  • Prof Dr. Hauke Thomson
Aktuelle Projekte
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Sepsis – Versorgungsforschung zu Therapie und Outcome
    Dieses Projekt untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede in der Sepsis hinsichtlich klinischer Präsentation, Therapieentscheidungen und Outcomes. Auf Basis von Versorgungsdaten werden Unterschiede in Diagnostik, antiinfektiver Therapie, Supportivmaßnahmen und Mortalität analysiert. Ziel ist es, evidenzbasierte Ansätze für eine geschlechtersensible Sepsisversorgung zu entwickeln und bestehende Versorgungslücken zu identifizieren.
  • KI-gestützte Dosierungsmodelle in der Infektiologie
    Im Fokus dieses Projekts steht die Entwicklung und Evaluation KI-basierter Entscheidungsunterstützungssysteme zur individualisierten Dosierung antiinfektiver Therapien. Geschlechtsspezifische Unterschiede in Pharmakokinetik, Pharmakodynamik und Organfunktion werden systematisch berücksichtigt. Ziel ist eine sichere, wirksame und personalisierte Therapie, insbesondere bei kritisch kranken Patientinnen und Patienten.
  • Infektionsprävention in der Rettungsmedizin
    Dieses Projekt adressiert infektionspräventive Herausforderungen in der präklinischen Notfallversorgung. Untersucht werden Expositionsrisiken, Hygienestrategien, Arbeitsprozesse und strukturelle Rahmenbedingungen im Rettungsdienst. Ziel ist die Entwicklung evidenzbasierter, praxistauglicher Präventionskonzepte zur Reduktion von Infektionsrisiken für Patientinnen, Patienten und Einsatzpersonal.
  • Diversität und Versorgungsgerechtigkeit in der Rettungsmedizin
    Der Schwerpunkt dieses Projekts liegt auf der Analyse von Diversitätsaspekten in der rettungsmedizinischen Versorgung, einschließlich Geschlecht, Alter, sozialer Faktoren und kultureller Hintergründe. Ziel ist es, mögliche Versorgungsunterschiede und Bias in Entscheidungsprozessen zu identifizieren und Ansätze für eine gerechtere, diversitätssensible Notfallversorgung zu entwickeln.
  • Versorgungsforschung zum Impfen mit besonderem Fokus auf Geschlechtersensibilität
    Dieses Projekt untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede in Impfakzeptanz, Impfreaktionen, Wirksamkeit und Versorgungsstrukturen. Mithilfe von Versorgungs- und Befragungsdaten werden Determinanten für Impfinanspruchnahme und Impferfolg analysiert. Ziel ist die Entwicklung geschlechtersensibler Impfstrategien zur Verbesserung der Prävention auf Bevölkerungsebene.
  • Big-Data- und Real-World-Evidence-Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der infektiologischen Epidemiologie
    In diesem Projekt werden große klinische Routinedatensätze und Real-World-Evidence genutzt, um geschlechtsspezifische Unterschiede in der Epidemiologie infektiologischer Erkrankungen zu analysieren. Untersucht werden Inzidenzen, Erregerverteilungen, Krankheitsverläufe und Outcomes. Ziel ist es, belastbare Evidenz für geschlechtersensible Präventions- und Versorgungsstrategien zu generieren.
Kooperationspartner:innen
  • Prof Dr. Mathias Pletz, PD Dr. Stefan Hagel, PD Dr. Carolin Fleschmann-Strutzek Infektiologie Universität Jena
  • Prof Dr. Markus Weigand, Dr. Melanie Marhofer, Dr. Ute Chiriac, Universität Heidelberg
  • PD Dr. Matthias Gründling Intensivmedizin, Universität Greifswald
  • Prof Dr. Christine Geffers, Prof Dr. Seven Aghdassi, Institut für Hygiene und Umweltmedizin Charite
  • Prof. Dr. Thorsten Brenner, Dr. Ruth Hecker Universitätsmedizin Essen
Zentrale Publikationen

 

5. Beratende Funktionen
Studiendesign und Statistik / Biometrie

Innerhalb des Forschungsbereich 2 (Statistik / Biometrie) besteht die Möglichkeit für wissenschaftliche arbeitende Ärzte/-innen, sich bezüglich Design, Planung und Durchführung klinischer Studien beraten zu lassen.

Der Service des umfasst:

  1. Biometrische Planung für klinische Interventionsstudien
  2. Statistische Auswertung klinischer Studien (auch Doktorarbeiten)
  3. Analyse hochdimensionaler (next generation sequencing) Daten
  4. Entwicklung KI-gestützter Systeme

Die Struktur und die Aufgaben des hochschulübergreifenden Instituts kann wie folgt beschrieben werden:

Verantwortliche Ansprechpartner:

  • Dr. Felix Grassmann, Biometrie und Statistik, HMU
  • Dr. Hauke Thomsen, Biometrie und Statistik
  • Dr. Niels Wessel, Biometrie und Statistik
Erstberatung für wissenschaftlich interessierte Studierende und Assistentärzte

Im Rahmen des „Centrum für Nachwuchsförderung und -entwicklung (CENE)“ besteht die Möglichkeit zu einer Erstberatung für Studierende und Assistenzärzt:innen, die sich wissenschaftlich im Rahmen von Promotionsprojekten betätigen möchten. Die Erstberatung findet am Campus Berlin-Buch oder online statt. Für weitere Informationen siehe auch:
CENE – Ansprechpartner Promotion Humanmedizin

Ansprechpartner:in:
Prof. Dr. Philine Senf-Beckenbach, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Medical School Berlin

Translation und Wissenstransfer

Das ICR bietet Beratungsangebote für Forschende, welche Forschungsergebnisse innerhalb der Gesundheitsversorgung implementieren wollen. In diesen Bereich fallen z.B. die Anmeldung von Patenten für Medizingeräte oder Therapieverfahren oder klinische Zulassungsstudien für Medikamente. Es erfolgt hier eine juristische Beratung sowie eine Begleitung im Prozess der Translation.

Verantwortliche Ansprechpartner:in:
Anne Dietze, Wissenschaftsmanagement, MSB