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Das Department Pädagogik und Soziales

Das Department Pädagogik und Soziales verfolgt den Leitgedanken, die Studiengänge Heilpädagogik (B.A.) und Soziale Arbeit (B.A.) / (M.A.) in einem interdisziplinären Lehr- und Forschungskonzept mit verschiedenen Fachdisziplinen gemeinsam zu vertreten.

Bei allen Studiengängen des Departments steht der Mensch in seiner gesamten Lebenspanne und in seinen wechselnden personalen und regionalen Bezügen im Mittelpunkt: Angefangen mit der frühen Kindheit, über die Jugend bis hin ins hohe Erwachsenenalter. Jede Lebensphase bringt Anforderungen und Entwicklungsaufgaben mit sich, verschiedene Lebenslagen sind gleichbedeutend mit Herausforderungen, die eine Begleitung erfordern. Neben der individuellen Unterstützung werden auch die verschiedensten Lebenssituationen sowie unterschiedliche gesellschaftliche Ausgangslagen als weitere relevante Themenfelder einbezogen.

Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung des Departments und einer durch Veränderungen gekennzeichneten Gesellschaftsentwicklung setzt der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (B.A.) Familien in den Fokus. Familie bezieht sich aber nicht nur auf die biologische Herkunftsfamilie, sondern auch auf den Herstellungs- und Gestaltungsprozess eines „doing family“ und bezieht somit Kinder, Jugendliche, Erwachsene und auch ältere Menschen mit ihren jeweiligen Bewältigungsanforderungen ein. Ebenso einbezogen werden Settings, die die klassische Familie ergänzen bzw. ersetzen. Dies setzt den inklusiven Anspruch der Zugehörigkeit eines jeden Menschen unabhängig von Geschlecht, Religion, Herkunft etc. voraus. Die Studierenden erlernen anhand der interdisziplinären Betrachtung des Lebenslaufs sozialarbeiterische und psychologisch-pädagogische Konzepte, theoretische Grundlagen und disziplinübergreifende Kompetenzen, die sie in die Lage versetzen für die Adressaten passgenaue Hilfen und ressourcenorientierte Angebote machen zu können und deren Umsetzung sicherzustellen.

Grundsätzlich orientiert sich das Department an dem Leitgedanken der inklusiven Partizipation. Partizipation meint die Haltung und das professionelle Handeln hinsichtlich einer aktiven Beteiligung von Menschen in allen Handlungsfeldern. Der Bachelorstudiengang Heilpädagogik (B.A.) sieht Menschen mit Beeinträchtigung als Experten für ihr eigenes Leben und befähigt Menschen zu einer selbstbestimmten Lebensführung. Die Studieninhalte werden in einer engen Theorie-Praxis-Verknüpfung vermittelt, um so Partizipation in der Lehre, Praxis und Forschung umzusetzen.

Ziel des Studiums ist es, spezielle Handlungsfelder in Theorie und Praxis zu kennen, kritisch beurteilen und in pädagogisches und gesellschaftliches Handeln umsetzen zu können. Die pädagogische und soziale Arbeit sowie die Forschungsausrichtung der Lehrbeauftragten des Departments bieten eine optimale Grundlage für die Lehre und wissenschaftliche Begleitung der Studierenden an der MSB und bereiten diese auf die weitgefächerten Aufgaben ihres Berufslebens praxisnah vor:

  • Wir arbeiten ressourcenorientiert an und mit den Stärken und Fähigkeiten der Menschen.
  • Wir befähigen Menschen, sich ihre Lebenswelt aktiv gestalten zu können.
  • Wir sehen und wertschätzen die Menschen mit ihrer Lebensweltexpertise.
  • Wir sehen die Ausbildung der Studierenden als gesamtgesellschaftliche Ausbildung.
  • Wir vermitteln den Studierenden eine Profession.
  • Wir stellen eine Ausbildung der Studierenden sicher, die nach Abschluss des Studiums für eine weitere Umsetzung des erworbenen Wissens in Praxis, Forschung und Lehre gleichermaßen geeignet ist.
  • Wir arbeiten interdisziplinär mit verschiedenen Fachdisziplinen zusammen.

Die Studiengänge des Departments Pädagogik und Soziales als PDF-Dateien