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Neues Forschungsprojekt: Eine internetbasierte psychologische Präventionsintervention für trauernde Geschwister

Prof. Dr. Birgit Wagner entwickelt und evaluiert internetbasierte Interventionen für die Trauer.

Mit der zunehmenden Verbreitung von internetbasierten psychotherapeutischen Anwendungen, wurden in den vergangenen Jahren auch internetbasierte Interventionen für die Trauer entwickelt und evaluiert (Wagner et al., 2006; Wagner, 2013). Die Behandlungseffekte zeigten eine signifikante Reduzierung für die Trauer- und Traumasymptomatik. In Deutschland sterben jährlich ca. 20.000 Kinder und Jugendlich. Viele der verstorbenen Kinder hinterlassen ein oder mehrere Geschwister, welche direkt von dem Verlust betroffen sind. Geschwister, die einen Bruder oder eine Schwester verloren haben, werden häufig als die „vergessenen Trauernden“ bezeichnet (Wagner, 2015).

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. eine internetbasierte Präventionsintervention für trauernde Geschwister statt. Es soll ein niedrigschwelliges internetbasiertes psychologisches Angebot entwickelt und evaluiert werden, welches sowohl die individuellen trauerbezogenen Aspekte als auch die systemischen Familienthemen in die Behandlung einbezieht.

Rückfragen unter Prof. Dr. phil. Birgit Wagner, Professorin für Klinische Psychologie und Verhaltenstherapie (birgit.wagner(at)medicalschool-berlin.de).


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