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MSB Kolloquium

22.01.2021 | 17.30 - 19.00 Uhr
The role of deviant sexual fantasies in forensic psychology

Dr. Ross Bartels, University of Lincoln

Sexual fantasies are thought to be a key factor for understanding and managing people who have (or are at risk of) sexually offending. However, sexual fantasy has not been well-conceptualized within the literature. For example, is it important to distinguish ‘sexual fantasy’ (i.e., a synonym for sexual interest) from ‘sexual fantasizing’ (i.e., a mental activity that involves deliberately envisioning a sexual scenario in one’s mind)? If yes, is sexual fantasizing distinct from spontaneous fleeting sexual thoughts? In this presentation, the recent Dual-Process Model of Sexual Thinking will be outlined, as it provides an updated understanding of sexual fantasising and helps answer these questions. In addition, recent research and theory pertaining to the link between sexual fantasizing and sexual behaviour will be discussed. All points raised will be discussed in terms of their implications for forensic psychology practice. By the end of the presentation, you will have a clearer understanding of sexual fantasizing and its potential link to offending behaviour. 


18.02.2021 | 18.00 - 19.30 Uhr
Familienrechtliche Verfahren bei Kindeswohlgefährdung - Ein Einblick in Forschung und Praxis

Dr. Nicole Kratky, TU Darmstadt

Familienrechtlichen Verfahren bei Kindeswohlgefährdung, wie auch der Fokus der Forschung auf diese, verzeichnen in den letzten Jahren einen Anstieg. Im Kolloquium werden Forschungsergebnisse aus einem Projekt über 220 Gerichtsverfahren mit den Schwerpunkten elterliche psychische Gesundheit, Kindeswille und dem richterlichen Beschluss vorgestellt, sowie diese in Bezug zur Praxis, auch aus der Sicht psychologischer Sachverständiger, gesetzt.


25.02.2021 | 18.00 - 19.30 Uhr
Identifizierung durch Augenzeugen: Schlüssel oder Gefahr für polizeiliche Ermittlungen?

Dr. Melanie Sauerland, Maastricht University

Gegenüberstellungen können ein nützliches Instrument der Strafjustiz sein, sie können aber auch Justizirrtümer mitverursachen. Fälle von Falschidentifizierungen sind aus ganz Europa und Nordamerika bekannt.

Basierend auf der Forschung eines halben Jahrhunderts, sind wir heute dazu in der Lage, verlässliche Empfehlungen zur Durchführung und Beurteilung von Gegenüberstellungen abzugeben. Die Anwendung dieser Erkenntnisse in der Praxis ist entscheidend, will man einen hohen Beweiswert von Gegenüberstellungen gewährleisten. Denn dann – und nur dann – sind Gegenüberstellungen ein nützliches Instrument der Strafjustiz.

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