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Prof. Dr. Robert Miller

Professur für Forschungsmethodik

Calandrellistraße 1-9
12247 Berlin
Fon: +49 30 / 76 68 37 53-469
Fax: +49 30 / 76 68 37 53-69
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Biographie
Robert Miller studierte von 2004-2010 Wirtschaftsmathematik und Psychologie mit Nebenfach Humangenetik an den Universitäten Dresden und Göttingen. Anschließend promovierte er von 2010-2013 als Landesstipendiat Sachsens und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Biopsychologie der TU Dresden im Bereich der statistischen Versuchsplanung und Datenanalyse.

Nach Abschluss seiner Promotion führte Herr Miller ab 2014 seine Forschungstätigkeit an der Schnittstelle von psychobiologischer Stress- und Kognitionsforschung im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich „Volition und kognitive Kontrolle“ der TU Dresden und schließlich ab 2016 in der epidemiologischen Abteilung des Karolinischen Instituts in Stockholm fort. Darüber hinaus absolvierte er während dieser Zeit ein postgraduales Studium der Medizinischen Biometrie und Biostatistik an der Universität Heidelberg. Seit Januar 2017 leitet Herr Miller die Professur für Forschungsmethodik an der MSB Medical School Berlin.

Lehrtätigkeiten
In der Zeit von 2010 bis 2016 lehrte Robert Miller an den Professuren für Experimentelle Psychologie der Universität Göttingen, sowie Biopsychologie der TU Dresden. Seine Erfahrungen umfassen verschiedene Veranstaltungen der experimental-, und biopsychologischen Methodenlehre im Diplom-, bzw. des Bachelor- und Masterstudiums. Seine Lehrtätigkeit wurde mehrfach mit dem Karl- und Charlotte-Bühler Preis für exzellente Lehre der Fachrichtung Psychologie der TU Dresden ausgezeichnet. Seit Januar 2016 hält er Vorlesungen und Seminare im Modul Statistik an der MSB Medical School Berlin. 

Forschungsschwerpunkte
Die Forschung von Robert Miller konzentriert sich auf zwei verschiedene Bereiche. Der erste methodische Bereich umfasst im weitesten Sinne die Messung und theoriegeleitete Modellierung von Datenverteilungen (wie Reaktionszeiten und Hormonkonzentrationen), um so die psychologischen und physiologischen Prozesse, welche eben solche Daten erzeugen, präzise abbilden zu können. Im zweiten, eher inhaltlich orientierten Bereich beschäftigt sich Herr Miller mit dem zeitkontinuierlichen Einfluss von Stress auf das menschliche Gehirn.

Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Volition und kognitive Kontrolle“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft untersucht er aktuell die Effekte von chronischem Stress auf verschiedene geistige Fähigkeiten (Arbeitsgedächtnis, Impulskontrolle, und Zielabschirmung). Hierfür werden sowohl biologische (hormonelle), als auch subjektive Marker des Stresserlebens wiederholt erfasst und mit komplexen Verfahren zur Zeitreihenanalyse ausgewertet.

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