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Dr. rer. nat. Kathrin Ohla

Vertretung der Professur Allgemeine Psychologie

Calandrellistraße 1-9
12247 Berlin
Fon: +49 30 / 76 68 37 53-467
Fax: +49 30 / 76 68 37 53-69
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Biographie
Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Magdeburg promovierte Kathrin Ohla 2007 in Psychologie an der Universität Leipzig mit ihren Arbeiten zur Rolle hochfrequenter Oszillation im Human EEG in der Objektwahrnehmung. Von 2007 bis 2010 forschte sie am Centre de Recherche Nestlé in Lausanne zu den neuronalen Repräsentationen des Schmeckens und setzte Ihre Forschung am Monell Chemical Senses Center in Philadelphia von 2011 bis 2012 fort. Seit Sommer 2012 leitet sie die Nachwuchsgruppe für Psychophysiologie der Nahrungswahrnehmung am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. 2016 habilitierte sich Kathrin Ohla in Psychologie an der Humboldt Universität zu Berlin mit dem Thema Neuronale Mechanismen der Nahrungswahrnehmung. Seit dem WS 2016/1 hat sie die Vertretungsprofessur für Allgemeine Psychologie an der MSB.

Kathrin Ohla ist regelmäßig Gutachterin für diverse internationale Fachzeitschriften und Promotionsprogramme sowie Drittmittelgeber in Deutschland.

Lehrtätigkeiten
Kathrin Ohla lehrte in internationalen Master- und Promotionsprogrammen, im Bachelorstudiengang Psychologie und Masterstudiengang Ernährungswissenschaften in Berlin und Potsdam bevor sie im WS 2016/17 Lehre der Allgemeinen Psychologie I im Bachelor Psychologie an der MSB übernommen hat.

Forschungsschwerpunkte

  • Wahrnehmung von Nahrungsobjekten
  • Multisensorische Integration (sehen, schmecken, riechen)
  • Plastizität und Beeinflussbarkeit der Wahrnehmung
  • Spezifische Fragen, die auch für Abschlussarbeiten geeignet sind, sind z.B.:
    • Das Auge isst mit – wie visuelle Eindrücke von Nahrung verarbeitet werden und sich auf Appetit und Essverhalten auswirken (und umgekehrt)
    • Welche Geschmackskategorien können wir wahrnehmen
    • Gibt es Fett-Geschmack?
    • Unterscheiden sich Zucker und Süßstoff in der Wahrnehmung in Süßstoffkonsumenten und Nichtkonsumenten?
    • Welche Rolle spielen interindividuelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Nahrung (z.B. Geschlecht, Gewicht, Essgewohnheiten, etc.)? 

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