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Prof. Dr. Holger Lindemann

Prof. Dr. Holger Lindemann

Professur für Heilpädagogik

Calandrellistraße 1-9
12247 Berlin
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Beruflicher Werdegang

Holger Lindemann studierte bis 1997 an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg Diplom-Pädagogik mit der Fachrichtung Sonderpädagogik. Im Anschluss an sein Studium übernahm er die Leitung einer Einrichtung der offenen Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe, die bis 2008 ausübte. Während dieser Zeit arbeitete er an seiner Promotion, zum Thema »(Sonder-)Pädagogische Theorie und Praxis aus konstruktivistischer Sicht« die er 2004 erfolgreich abschloss.

In den Jahren von 1997 bis 2006 absolvierte er zahlreiche berufsbegleitende Fortbildungen in Mitarbeiterführung, Gesprächsführung, Beratung und Konfliktmanagement und schloss eine Ausbildung zum Systemischen Supervisor und Organisationsberater ab. Seit 2007 ist er als Systemische Supervisor durch die Systemische Gesellschaft (SG) zertifiziert.

Bereits seit 2001 war er neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachrichtungen Körperbehinderten-Pädagogik und Allgemeine Behindertenpädagogik an der Universität Oldenburg angestellt und erfüllte Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen in Koblenz, Hannover, Hamburg, Berlin, Olten (CH) und Krems (AT).

Von 2008 bis 2015 war er als Lehrkraft und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sonder- und Rehabilitationspädagogische Psychologie an der Universität Oldenburg tätig. In dieser Zeit übernahm er die Verantwortung als Praktikumsbeauftragter, erarbeitete ein peergestütztes Tutorienprogramm für das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik und gründete das »Sonderpädagogische Archiv für Medienforschung (SAM)«. 2012 erhielt er den Preis der Lehre in der Kategorie »Besonders gelungene Anleitungen zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen«. 2014 erlangte er seine Habilitation mit der Venia Legendi für Sonderpädagogik und Bildungsmanagement.

Von Oktober 2015 bis September 2016 war Holger Lindemann als Vertretungsprofessor für »Schulentwicklung, Lernbegleitung und sonderpädagogische Professionalität im Kontext von Inklusion« an der Universität Leipzig beschäftigt. Zum Oktober 2016 folgte er dem Ruf auf die Professur für »Entwicklungspsychologie und Systemische Beratung« an die Medical School Berlin.

Neben seiner universitären Tätigkeit ist Holger Lindemann freiberuflich als Fortbildner, Supervisor und Organisationsberater tätig. Er berät pädagogische, therapeutische und medizinische Einrichtungen (wie Schulen, Kindertagesstätten, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Krankenhäuser und Therapieeinrichtungen), Behörden (wie Jugend-, Sozial-, Gesundheits- und Finanzämter) und Wirtschaftsunternehmen (vor allem in der IT- und Computerbranche). Seine Fortbildungen und Workshops richten sich an Pädagogen, Therapeuten, Ärzte, multiprofessionelle Teams und Führungskräfte.

Forschung

2009 bis 2012 führte Holger Lindemann ein umfangreiches Forschungsprojekt zu »Einschätzungen von Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern zu Gelingensbedingungen von Organisationsentwicklung an ihrer Schule« durch. Im Rahmen einer Gesamterhebung an weiterführenden Schulen in der Region Weser-Ems wurden mehr als 2000 Lehrkräfte befragt.

Seit 2012 leitet Holger Lindemann ein Drittmittelprojekt zur Umsetzung von Inklusion an Oldenburger Schulen. Er ist dort für das Projektmanagement und die wissenschaftliche Begleitforschung zuständig. Zu den bisher beforschten Themenbereichen zählen beispielsweise die Erfassung der Einstellungen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zur Inklusion, Befragungen zu den Aufgabenbereichen und der Weisungsstruktur von Schulbegleitung sowie Bürgerbefragungen zur Inklusion.

Seit 2014 arbeitet er in Kooperation mit der pädagogischen Hochschule Heidelberg (Prof. Dr. Vera Heyl) an der Konstruktion und Validierung von Instrumenten zur Erfassung der Einstellungen von Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrerinnen und Lehrern zur Praxis inklusiver Schule (SEPiS; LEPiS).

Schwerpunkthemen der Lehre

  • Systemtheorie und Konstruktivismus
  • Systemische Entwicklungstheorie
  • Trainings und Förderverfahren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Systemische Beratung, Supervision und Mediation
  • Organisation und Führung in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern
  • Organisationale und konzeptionelle Aspekte pädagogischer und therapeutischer Praxis
  • Organisationsentwicklung und Bildungsmanagement
  • Team- und Organisationsentwicklung
  • institutionelle Kooperation und Netzwerkarbeit

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