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Nachlese Future of Education 2014

Abschlusspräsentationen am 21. Juni setzen wichtige Akzente und begeistern!

Die MSB (BSP, MSH) bietet ihren Studierenden spannende Projekte auch jenseits des offiziellen Curriculums. Ein Beispiel dafür ist der jährliche studentische Wettbewerb "Future of Education". Es geht dabei um möglichst innovative und kreative Ideen rund um das Thema Lernen und Lehren in der digitalen Welt. In diesem Jahr beschäftigten sich acht studentische Teams von der MSB (BSP, MSH) und von anderen Hochschulen mit dem Schwerpunktthema "Netzwerk als Erfolgsfaktor für die Karriere". Ernsthaftes Netzwerken erfordert Zeit und geht nicht so nebenbei, Resultate zeigen sich erst mittelfristig. Die Kontakte, da sie die Basis für beruflichen Erfolg sind, bedürfen ständiger Pflege. Dazu gehört ein ehrliches Interesse an den Menschen, ihren Tätigkeiten und Bedürfnissen. Aber was kann man konkret tun, um sich ein starkes Netzwerk aufzubauen? Wie helfen uns die modernen sozialen Netzwerke? Wie können wir Netzwerke nutzen, um mehr Transparenz zu schaffen?

Diese unterschiedlichen Aspekte von Netzwerken und dem Networking wurden von den teilnehmenden studentischen Teams beleuchtet; es wurden teilweise sehr kreative, teilweise eher pragmatische oder wissenschaftliche Lösungen entwickelt. Alle Teams wurden dabei von hochkarätigen Mentoren aus Wirtschaft und Hochschule begleitet. Der Startschuss des Projektes erfolgte Mitte April in Hamburg in Form eines Auftakt-Workshops mit Impulsreferaten, der Teamfindung und der Entwicklung erster Ideen rund um das Thema Networking. Danach folgte die zweimonatige Arbeitsphase der Teams mit Begleitung ihrer Mentoren. Ein weiterer Kreativ-Workshop in Hamburg im Mai ergänzte den Prozess. Zum Offenen Campustag am 21. Juni 2014 in der Siemensvilla in Berlin wurde es nun spannend! Denn die Studenten präsentierten ihre Ergebnisse einer Jury und der interessierten Öffentlichkeit. Die Gewinner und die Preise wurden am Schluss der Veranstaltung bekanntgegeben. Auch alle Besucherinnen und Besucher des Offenen Campustags waren herzlich eingeladen, in die Ergebnispräsentation hinein zu schnuppern. Viele Besucher nahmen das Angebot gerne wahr.

Gewinner 2014: "Meal of Fortune"

Mit dem Wandel und den Veränderungen in unserer heutigen Berufswelt wird es immer wichtiger im entscheidenden Moment, am richtigen Platz und aktuell informiert zu sein. Fakt ist, wer die „wichtigen“ Leute in einem Unternehmen kennt und auch selbst bekannt ist, wird eher bei neuen Aufgaben und Herausforderungen berücksichtigt. Wenn man sich in seinem Job und auch privat weiterentwickeln will, ist es notwendig über den eigenen Tellerrand zu blicken und nicht nur das unmittelbare Umfeld wahrzunehmen. Jede Gelegenheit sollte genutzt werden, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel könnte man gemeinsame Mittagessen dazu nutzen. Mit der Organisation solcher „Meals of Fortune“ hat das Gewinnerteam eine Reise zur „Tagung für Aktionsforschung“ im September 2014 nach Zürich gewonnen.

Zweite prämierte Ideen 2014: „Superknoten“

Gerade wer schon über ein großes und gut gepflegtes Netzwerk verfügt, hat es in der Regel gar nicht mehr nötig, wirklich jeden kennenzulernen. So manche graue Maus, die auf einer Veranstaltung alleine in der Ecke herumsitzt, entpuppt sich dabei als stiller Star des Netzwerktreffens, der insgeheim über alle Vorgänge bestens informiert ist. Daher ist es nicht immer leicht, die wirklich wichtigen Leute herauszufinden und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Vor allem auch, weil die wirklich interessanten Leute in Bezug auf ihre Gesprächspartner ausgesprochen wählerisch sind. Hier sind die „mittelbaren Kontakte“, die „Superknoten“, von Bedeutung. Das gleichnamige Team hat hier ein Geschäftsmodell zur Nutzung dieser Kontakte vorgestellt. Die Lösung überzeugte die Jury. Das Team gewann ein hochwertiges Karriere-Coaching von der renommierten Management-Coacherin Andrea Gramoll (Schmidt & Schorn, Köln Berlin).

Der dritte Preis: „Vertrauenskultur“

Dritter Preisträger und damit Gewinner von Mediengutscheinen war das Team „Vertrauenskultur“. Das Team entwickelte eine webbasierte Methode, durch Vernetzen von „Schlüsselinformationsgebern“ den Grad der Transparenz in einem Unternehmen in Form einer „Vertrauens-Ampel“ zu messen. Diese praktische und zugleich intelligent-algorithmische Methode, Entscheidungswege nachvollziehbar zu machen, das Vertrauen innerhalb der Netzwerke zu stärken und z.B. Intransparenz oder Korruption vorzubeugen.

Sonderpreis der Jury: „FlowUp“

Begeistert war die Jury auch von einer hochgradig  kreativ und professionell vorgetragenen Lösung, die sich mit der Frage befasste: Was sind Grundregeln für erfolgreiches Netzwerken? Der erste Schritt ist die Planung des persönlichen Glücks: dem „Flow“. Was will ich mit meinem Netzwerk „wirklich“ erreichen? Nur wer seine privaten Ziele klar definiert, behält den Blick für das Wesentliche auch im Beruf. Qualität steht vor Quantität. Das Team „FlowUp“ hat sich eine App zur Optimierung des „Flows“ ausgedacht und die Zuschauer durch eine überaus gelungene und kreative Präsentation überzeugt. Alle Mentoren haben sich darum spontan für die weitere Betreuung dieses Projektes zur Verfügung bis hin zur businessplanerischen Unterstützung gestellt. Man wird auch hier sicher noch mehr zu dem Thema hören!

Die Hochschulkultur der MSB (BSP, MSH) wurde insgesamt durch „Future of Education 2014“ um ein Highlight bereichert. Auch die zahlreichen externen Zuschauer konnten dies bestätigen. Mentoren und Studierende hatten große Freude an diesem Thema und die Weichen für ein spannendes „Future of Education 2015“ sind gestellt.

Das voraussichtliche Thema für 2015: „Know-how! Wie und wann lehrt und erlernt man das Richtige?“

Ihre Ansprechpartnerin

Nicola Sernow

Ihre Ansprechpartnerin

Tzveta Preußler